Japanisches I-Mode in Europa am Start

27 Millionen Japaner rufen Compact Hypertext Markup Language-Seiten auf / Bandbreite liegt bei nur 9,6 KBit/s

Was ist I-Mode
Vorreiter in Sachen Web auf dem Handy-Display war I-Mode in Japan. Webdesigner können I-Mode-Seiten schnell aus herkömmlichen Internet-Seiten entwickeln. Zum Einsatz kommt dabei die compact Hypertext Markup Language (cHTML). Die mobile Seitenbeschreibungssprache ist eine abgespeckte Version von HTML. Der Web-Inhalt muss nicht extra aufbereitet werden, und das inhaltliche Angebot kann dadurch wesentlich einfacher ausgebaut werden als bei WAP. Im Land des Lächelns benutzen daher schon über 27 Millionen Anwender seit dem Start im Februar 1999 I-Mode für interaktive Spiele, E-Mail, E-Commerce-Angebote, Verkehrs-, Reise- und Finanzinformationen sowie regionale Dienste. Der Service arbeitet mit einer paketbasierten Version des PDC-Standards (Personal Digital Cellular). Die Bandbreite beträgt wie bei GSM 9,6 KBit/s. Die Abrechnung erfolgt paketorientiert.

Kommt I-Mode in Deutschland?
Im Bereich des mobilen Internets konnten dank I-Mode Umsatzrekorde gebrochen werden, allerdings nur in Japan. Mit 400 Millionen Dollar Umsatz lagen die Japaner im Gebiet des mobilen Internets klar an der Spitze, bei den Europäern waren es gerade mal 15 Millionen im vergangenen Jahr. NTT Docomo zeichnet in Japan für den großen Erfolg verantwortlich. In Deutschland will Mobilfunkprovider E-Plus ab 16. März diesen Jahres die Technologie anbieten.

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