2001 brachte Chipherstellern Rekordeinbruch

Umsatz ging weltweit um ein Drittel zurück / Größte Krise der Halbleiterbranche

Das Jahr 2001 wird den Chipherstellern lange in Erinnerung bleiben: Sie mussten in diesem Jahr den größten Umsatzeinbruch in der Geschichte der Halbleiter-Industrie verkraften. Insgesamt seien die Einnahmen in der Branche im Verlauf des Jahres um ein Drittel auf 152 Milliarden Dollar (330,9 Milliarden Mark/169,2 Milliarden Euro) zurückgegangen, heißt es in einer am Mittwoch in San José veröffentlichten Studie der Marktexperten von Gartner Dataquest.

Der Branchenprimus Intel (Börse Frankfurt: INL) kam dabei noch relativ gut weg: Hier schrumpften die Umsätze um 22 Prozent auf 23,5 Milliarden Dollar. Schlimmer traf es mit Toshiba die Nummer zwei mit einem Einbruch von 34 Prozent auf 7,1 Milliarden Dollar.

Der französisch-italienische Hersteller Stmicroelectronics erlitt unter den großen der Branche die geringsten Einbußen. Bei der Nummer drei auf dem Markt sanken die Umsätze um 19 Prozent auf 6,4 Milliarden Dollar.

Am schlimmsten musste der japanische NEC-Konzern als sechstgrößter Hersteller leiden: Hier brachen die Verkäufe um 49,4 Prozent auf 5,4 Milliarden Dollar ein. NEC hat am heutigen Mittwoch prompt die Streichung von über 1200 Stellen bekannt gegeben (ZDNet berichtete).

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