„Mafiaboy“ zu acht Monaten verurteilt

Der DDoS-Prozess um eine Serie von Attacken gegen eine Reihe von Sites im Februar vergangenen Jahres ist zu Ende

Der Prozess um eine Serie von DDoS-Attacken gegen die Sites von US-Firmen wie Yahoo (Börse Frankfurt: YHO) im Februar vergangenen Jahres ist zu Ende. Der nun rechtskräftig verurteilte Hacker mit dem Pseudonym „Mafiaboy“ muss für acht Monate in ein Jugendgefängnis. Das verkündete Richter Gilles Ouellet in Montréal und belegte den 17-Jährigen mit einem zusätzlichen Jahr Bewährung sowie einem Bußgeld in Höhe von 250 kanadischen Dollar.

Der Richter bezifferte den angerichteten Schaden auf 1,7 Milliarden Dollar. Mafiaboy selbst nahm das Urteil ohne erkennbare Regung entgegen.

Zum Auftakt seines Verfahrens im Januar dieses Jahres hatte der damals noch 16-Jährige mehrere der 67 ihm zur Last gelegten Online-Attacken eingeräumt. „Mafiaboy“ soll Mitte Februar 2000 viel besuchte Internet-Angebote etwa des Nachrichtensenders CNN, des Online-Portals Yahoo und der E-Commerce-Firmen Amazon (Börse Frankfurt: AMZ), Ebay (Börse Frankfurt: EBA) und Buy.com (Börse Frankfurt: BUJ) zum Teil stundenlang lahm gelegt haben. Die Server wurden mit einem regelrechten Bombardement von E-Mails und Anfragen verstopft.

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