Konkurrenten arbeiten gemeinsam am neuen SMS-Standard

EMS wird von Alcatel, Siemens, Motorola und Ericsson entwickelt / Erste Handys im Sommer erhältlich

Alcatel (Börse Frankfurt: SEL) , Ericsson, Motorola (Börse Frankfurt: MOT) und Siemens (Börse Frankfurt: SIE) haben angekündigt, den offenen Standard EMS (Enhanced Messaging Service) gemeinsam weiterzuentwickeln und die Interoperabilität zwischen ihren Produkten sicherzustellen.

EMS ergänzt textbasierte SMS (Short Message Services) um neue Funktionalitäten. Der Handy-Nutzer kann Textnachrichten durch Bilder, Töne und Animationen aufpeppen. Bilder, Ruftöne und Melodien können gesammelt und zwischen Handys verschickt werden. Sind die Handys EMS-kompatibel, spielt die Marke des Handys dabei keine Rolle.

Netzbetreiber und Anbieter neuer Dienste können besondere Services, wie Bildschirmschoner und Klingeltöne im Internet zum Download zur Verfügung zu stellen. Der Nutzer kann Bilder selbst programmieren, im Handy abspeichern und versenden.

EMS nutzt die gleiche Infrastruktur wie SMS. Schon geringe Investitionen ermöglichen daher den schnellen Ausbau des EMS-Standards. EMS stellt nach Ansicht der Handy-Hersteller einen wichtigen Schritt in der Entwicklung von SMS zu MMS (Multimedia Messaging Service) dar.

Der EMS-Standard wurde von 3GPP (3rd Generation Partnership Project) definiert, ebenso wie der GSM- und der SMS-Standard. EMS ist ein komplett offener Standard und kann von jedem Hersteller unterstützt werden. EMS-fähige Handys werden ab Ende des 2. Quartals 2001 auf den Markt kommen.

Kontakt:
Siemens-Hotline, Tel.: 01805/333226 (günstigsten Tarif anzeigen)
Alcatel, Tel.: 0711/8210 (günstigsten Tarif anzeigen)
Motorola Deutschland, Tel.: 06128/700 (günstigsten Tarif anzeigen)
Ericsson Hotline, Tel.: 01805/5342020 (günstigsten Tarif anzeigen)

Themenseiten: Business, Telekommunikation

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