Microsoft und Cisco: Keine Steuern trotz Rekordgewinn

Altes US-Gesetz beschert Unternehmen Ruhe vor dem Finanzamt

Microsoft (Börse Frankfurt: MSF) und Cisco (Börse Frankfurt: CIS) sollen trotz ihrer Milliardengewinne im vergangenen Geschäftsjahr keinen einzigen Cent an das Finanzamt abgeführt haben. Der Grund: Aktienoptionen können von der Steuer abgesetzt werden. Je mehr die Mitarbeiter von diesen Options profitieren, umso weniger Steuern muss der Arbeitgeber abführen.

Das entsprechende US-Gesetz wurde nach Angaben der US-Zeitung San Francisco Chronicle vor Jahrzehnten eingeführt, als die Bezahlung mit Options eher die Ausnahme als die Regel war. Inzwischen profitieren so viele Mitarbeiter von Options, dass die Steuerschuld eines Unternehmens trotz großer Gewinne auf Null fallen kann.

Die US-Zeitung liefert eine Beispielrechnung für Cisco: Der Gewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr belief sich auf 4,34 Milliarden Dollar. Dafür hätte die Firma 1,8 Milliarden Dollar an Steuern abführen müssen. Die Angestellten haben mit ihren Optionen mehr als sieben Milliarden Dollar verdient

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