IDF: Itanium im Einsatz vorgestellt

Mehr als 30 Server-Prototypen / Neue I/O-Architektur: Infiniband

San Jose – Auf dem Intel Developer Forum (22. bis 24. August) in San Jose haben mehr als 30 verschiedene Hardware-Hersteller Rechner mit dem 64 Bit-Chip Itanium von Intel vorgestellt.

Im Rahmen des „Itanium Processor Platform Showcase“ präsentierten unter anderem Caldera, Compaq (Börse Frankfurt: CPQ), Dell, Fujitsu Siemens, Hewlett-Packard (HP; Börse Frankfurt: HWP), IBM (Börse Frankfurt: IBM), Mission Critical Linux, Mitsubishi, SGI und natürlich Microsoft (Börse Frankfurt: MSF) Enterprise Server und Workstations mit der Intel-Neuentwicklung. Prototypen von Servern mit acht bis 32 Itanium-Steckplätzen stellten Hitachi, NEC und Unisys aus.

Die Demonstration kam nicht ohne Seitenhiebe auf die Konkurrenz aus: So erklärte etwa der Vice President der Intel Architecture Group, Anand Chandrasekher, dass Itanium die RSA 1024-Bit-Verschlüsselung zehnmal schneller als Suns (Börse Frankfurt: SSY) UltraSPARC III-Prozessor berechnen könne.

Ebenfalls vorgestellt: Die neue Server-Technologie Infiniband. Diese I/O-Architektur soll Server-to-Server-Verbindungen deutlich beschleunigen und die Anbindung von Speichersystemen und Clients vereinfachen.

Der IA64-Chip Itanium wird voraussichtlich zu Beginn kommenden Jahres mit Taktraten von 800 und 733 MHz erscheinen, wahlweise mit Caches von zwei und vier MByte. Ein 2,1 GBit/s Multidrop-Systembus verkehrt mit einer Taktrate von 266 MHz. Insgesamt befinden sich auf dem in 0,18-Mikron-Technologie gehaltenen Prozessor 320 Millionen Transistoren.

Einen Überblick über die Infiniband-Architektur hat Intel als pdf-Dokument zum Download bereit gestellt.

Kontakt:
Intel, Tel.: 089/9914303

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