DOJ untersucht Aufteilung Microsofts

US-Regierung will Folgen einer Spaltung des Softwarekonzerns abschätzen

Das US-Justizministerium (Departement of Justice, DOJ) hat mindestens zwei Kreditinstitute damit beauftragt, die Folgen einer Teilung des weltgrößten Softwarekonzerns Microsoft auszuloten. Nach Informationen der US-Zeitung „USA Today“ will die Regierung herausfinden, wie eine Aufsplittung der Firma von Bill Gates am besten geregelt werden könnte und wie der Markt darauf reagieren würde.

Die Justizsprecherin Gina Talamona bestätigte diese Information in anderen US-Medien und führte an, ihre Behörde wolle lediglich „Voruntersuchungen durch Experten anstellen lassen für den Fall, daß wir den Kartellrechtsprozeß gewinnen“.

Wie laufend berichtet, ist es derzeit an Bezirksrichter Thomas Jackson zu entscheiden, ob Microsoft ein Monopolist ist – mit weitreichenden Folgen für den Konzern. Der Prozeß pausiert derzeit bis zum 21. September, dann werden die Schlußplädoyers gehalten. Ob Richter Thomas Jackson noch in diesem Jahr sein Urteil abgibt, gilt als fraglich.

Interessierte finden zum Kartellrechtsprozeß gegen Microsoft ein eigenes Diskussionsforum bei ZDNet.

Kontakt: Microsoft, Tel.: 089/31760

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