Experte: Explorer bremst Windows

Aussage von Professor Faber im Microsoft-Prozeß

Der Kartellrechtsprozeß gegen Microsoft wurde in den vergangenen Tagen vom Ausscheren des Bundesstaates South Carolina aus der Phalanx der Ankläger überschattet. Dessen ungeachtet nimmt das Verfahren im Bezirksgericht in Washington seinen Lauf: Diese Woche hat das Justizministerium den unabhängigen Experten Professor David Farber von der University of Pennsylvania in den Zeugenstand gerufen.
Farber, dessen beeidete Aussage vom Justizministerium unter www.usdoj.gov/atr/cases/f2000/2059.htm ins Netz gestellt wurde, erläuterte, es gebe keine technischen Gründe für die Koppelung des Browsers Internet Explorer mit dem Betriebssystem Windows. Dies könne sogar dazu führen, daß sich die Rechnerleistung verschlechtere.
Der Microsoft-Anwalt Steven Holley versuchte daraufhin, den Professor als weltfremden Spinner zu brandmarken. Als Akademiker habe er keine Ahnung vom Alltag der Geschäftswelt. Schließlich kam es zu einer längeren Diskussion über die Definition des Begriffes „Betriebssystem“.
Notiz am Rande: Durch die bröckelnde Anti-Microsoft-Front stieg der Kurs der Microsoft-Aktie am Montag um 6,19 Dollar auf den neuen Höchststand von 133,56 Dollar.

Kontakt: Microsoft, Tel.: 089/31760

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