Ein Computermonitor kann eigentlich gar nicht groß genug sein. Schließlich möchte man so viele Informationen wie möglich sehen oder sich unterhalten lassen. 30-Zoll-Displays sind aber nach wie vor sehr kostspielig. Eine Alternative ist in Sicht: Derzeit etablieren sich neue 27-Zöller mit einer nur etwas geringern Auflösung, aber deutlich niedrigeren Preisen. Dazu zählt der Dell UltraSharp U2711. ZDNet hat ihn getestet.

Der Dell UltraSharp U2711 ist in mattem Schwarz gehalten und maximal 8 Zentimeter tief. Der Rahmen hat eine Breite von 2 Zentimetern.

Das Panel lässt sich etwa 70 Grad in beide Richtungen und 25 Grad nach hinten schwenken und. Der dunkelgraue Fuß kann vom Display getrennt werden, um es per VESA-Halterung an der Wand zu befestigen. Im Gegensatz zu anderen Dell-Displays hat das U2711 leider keine Pivot-Funktion, kann also nicht um 90 Grad gedreht werden. Das ist zum Lesen längerer Texte manchmal praktisch.

Das Display verfügt über eine Reihe von Anschlussmöglichkeiten, die alle auf der Rückseite untergebracht sind: VGA, HDMI, DisplayPort, Komponenten, Composite und DVI (2x). Lediglich S-Video fehlt. Außerdem ist dort ein integrierter USB-Hub zu finden, der zwei USB-Ports zur Verfügung stellt. Auf der linken Seite hat das Gerät zwei weitere USB-Ports sowie einen Kartenleser, der die Formate xD, MMC, SD und Memory Stick akzeptiert.

On-Screen-Display

Wie bei anderen Dell-Monitoren kommt das On-Screen-Display ohne Beschriftung aus. Es wird über fünf Tasten am unteren linken Rand aufgerufen und öffnet sich direkt darüber. Die Tasten ändern ihre Funktion abhängig von der aktuellen Anzeige.

Das Menü bietet Zugriff auf die Einstellungen Helligkeit, Kontrast und verschiedene Farboptionen. Die Standardeinstellungen sind in die zwei Kategorien Grafik und Video eingeteilt. Bei ersterem kann man zwischen Standard, Multimedia, Spiel, Warm, Kalt, Adobe RGB, sRGB und Individuell wählen. Im Bereich Video zwischen Film, Spiel und Natur. Außer der Rot-Grün-Blau-Balance wird dabei aber nichts verändert. Die Auswirkungen sind daher Geschmackssache und können nicht objektiv bewertet werden. Auch Farbschattierung, Schärfe und Sättigung lassen sich modifizieren. Gleiches gilt für die Anzeigedauer des On-Screen-Menüs auf dem Display.

Der UltraSharp U2711 hat ein Seitenverhältnis von 16:9 und bietet eine Auflösung von 2560 mal 1440 Pixeln – fast genau soviel wie ein 30-Zöller. Andere 27-Zöller lösen lediglich 1920 mal 1200 Pixel auf. Der Screen des neuen 27-Zoll-iMac stellt ebenfalls 2560 mal 1440 Pixel dar.

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3 Kommentare zu 27-Zöller mit mattem SIPS-Panel: Dell UltraSharp U2711 im Test

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  • Am 9. Januar 2010 um 0:17 von Dominik

    Glitzereffekt
    Hallo,

    ich würde sehr gerne wissen, ob der sogenannte Glitzereffekt bei dem Dell U2711 auftritt. Gemeint ist, dass insb. über weissen und hellen Flächen eine Art Glitzern der Panel-Oberfläche sichtbar ist.

    Grüße

    Dominik

    • Am 11. April 2011 um 16:23 von Jeannedark

      AW: Glitzereffekt
      Ja, der tritt auf. Wenn man sich daran gewöhnt hat, kann man sogar fast darüber hinwegsehen… Aber trotzdem ziemlich ärgerlich, wie ich finde.

  • Am 12. Januar 2010 um 11:26 von ZwoBosel

    Nicht drehbar ein Manko?
    Hallo,
    mir scheint, daß bei diesem (sonst sehr gutem) Artikel einfach nur ein Kritikpunkt „von der Stange“ genommen wurde ohne sich den Einzelfall wirklich anzugucken. Meiner Meinung nach macht es ab 19″ keinen Sinn mehr, Monitore zu drehen, um die Lesbarkeit von Buchseiten zu erhöhen. Ich habe einen 24″ und kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie das Lesen einer Buchseite im Querformat angenehm sein sollte.
    Grüße,
    ZB

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