Zuordnung der Energiekosten und CO2-Emissionen von Rechenzentren auf die IT-Benutzer

Das Whitepaper von Schneider Electric bietet einen Überblick über Strategien für die Zuordnung von Energiekosten in Rechenzentren und CO2-Emissionen und die Genauigkeit dieser Strategien.

Untersuchungen haben gezeigt, dass der Energieverbrauch typischer Rechenzentren weitaus höher ist als eigentlich notwendig wäre. Denn es gibt bekanntermaßen kurzfristig umsetzbare, kostengünstige Maßnahmen zur Verringerung der Energienutzung in bestehenden Rechenzentren und vor Allem ein erhebliches Einsparpotenzial, wenn entsprechende Maßnahmen beim Neubau von Rechenzentren berücksichtigt werden.

Vor diesem Hintergrund rücken Rechenzentren zunehmend in den Mittelpunkt des Interesses von staatlichen Behörden und Verantwortlichen in Unternehmen, die nach Möglichkeiten zur Senkung des Energieverbrauchs suchen, und zwar nach solchen Möglichkeiten, die mit minimaler Beeinträchtigung der Gesellschaft und mit möglichst geringen Kosten umgesetzt werden können. Das Hauptaugenmerk beim Entwurf und Betrieb von Rechenzentren lag bislang auf den Aspekten Zuverlässigkeit und Kapazität.

Server im Rechenzentrum (Bild: Shutterstock)

Dies hat leider dazu geführt, dass die Optimierung der Effizienz von Rechenzentren vernachlässigt wurde. So lässt sich kaum ein Bereich in Rechenzentren finden, der wirklich für einen effizienten Betrieb ausgelegt ist, weil die Gesamtenergieeffizienz maßgeblich von den unabhängigen Entscheidungen von Geräteherstellern, Systemintegratoren, Steuerungsprogrammierern, Monteuren, Auftragnehmern, IT-Managern und Betreibern abhängt. Neuere Studien haben gezeigt, dass ein erheblicher Anteil der IT-Kosten auf die Energienutzung entfällt; in einigen Fällen übersteigen die Energiekosten sogar die Kosten für die IT-Hardware.

Dieser Kostendruck in Verbindung mit der Erkenntnis, dass der Energieeinsatz in Rechenzentren wesentlich effizienter gestaltet werden kann, hat dazu geführt, dass das Thema Energiemanagement bei vielen Rechenzentrumsbetreibern höchste Priorität genießt. Wie einfach kann ein Energiemanagementprozess sein, und wie viele (oder wenige) Messungen sind erforderlich, um die notwendigen Daten für das erfolgreiche Energiemanagement der Infrastruktur bereitzustellen und den einzelnen IT-Benutzern Energiekosten und CO2-Ausstoß zuzuordnen? Die Antwort auf diese Fragen werden wir in diesem Dokument geben: Ein äußerst einfacher Prozess mit sehr wenigen Messungen, der von jedem Betreiber unmittelbar implementiert werden kann, liefert hinreichend präzise Daten für ein effizientes Energiemanagementprogramm.

Das Whitepaper „Zuordnung der Energiekosten und CO2-Emissionen von Rechenzentren auf die IT-Benutzer“ bietet einen Überblick über Strategien für die Zuordnung von Energiekosten und CO2-Emissionen und die Genauigkeit dieser Strategien. Darin wird gezeigt, dass es einfache und kostengünstige Methoden für die Aufschlüsselung von Energiekosten und CO2- Emissionen in Rechenzentren gibt, die für große oder kleine, neue oder alte Einrichtungen gleichermaßen gut geeignet sind. Mit steigenden Anforderungen an die Genauigkeit dieser Methoden sind jedoch auch höhere Kosten und Komplexität sowie eine geringere Kapitalrendite verbunden.

Themenseiten: Rechenzentrum, Schneider Electric

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