Aldi Nord bietet ab 31. Juli Multitouch-Notebook für 299 Euro an

Das Medion Akoya E1232T kommt mit vorinstalliertem Windows 8.1 und der Vollversion von Microsoft Office Home & Student 2013. Sein 10,1-Zoll-Display löst 1280 mal 800 Bildpunkte auf. Die weitere Ausstattung umfasst eine 1,58 GHz schnelle Celeron-CPU, 4 GByte RAM, eine 500-GByte-Festplatte und WLAN nach 802.11ac.

Aldi Nord verkauft ab kommenden Donnerstag, den 31. Juli, ein 10,1 Zoll großes Multitouch-Notebook von Medion. Das Akoya E1232T (MD 99410) ist mit Windows 8.1 ausgestattet und kostet 299 Euro. Außerdem ist eine Vollversion von Microsofts Bürosoftware Office Home & Student 2013 vorinstalliert, die sonst alleine schon rund 90 Euro kostet.

Das Medion Akoya E1232T ist ab 31. Juli für 299 Euro bei Aldi Nord erhältlich (Bild: Medion).

Der 25,6 Zentimeter große IPS-Touchscreen bietet eine 16:10-Auflösung von 1280 mal 800 Bildpunkten. Dank AHVA (Advanced Hyper Viewing Angle) soll er eine ähnlich hohe Blickwinkelstabilität bieten wie AMOLED-Displays. Dabei handelt es sich um ein Verfahren des Herstellers AUO, das seit einiger Zeit regelmäßig bei den über Aldi angebotenen Medion-Rechnern Verwendung findet.

Das Notebook wird von Intels Dual-Core-Prozessor Celeron N2807 mit 1,58 GHz Basistakt angetrieben (2,16 GHz im Burst-Modus), dem 4 GByte Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Betriebssystem und Daten finden auf einer 500 GByte großen Festplatte mit 7200 U./min Platz. An Kommunikationsoptionen sind WLAN – das integrierte Modul unterstützt auch den jüngsten IEEE-Standard 802.11ac – sowie Gigabit-Ethernet vorhanden. Zusätzlich gibt es einen USB-3.0-Anschluss, zwei USB-2.0-Ports einen HDMI-Ausgang, einen Kartenleser für SD-, SDHC-, SDXC- und MMC-Speicherkarten sowie Bluetooth 4.0.

Die weitere Ausstattung des 26,5 mal 19,5 Zentimeter großen und 2,3 Zentimeter dicken Rechners umfasst eine integrierte HD-Webcam sowie zwei für Dolby Advanced Audio zertifizierte Lautsprecher. Wie üblich gewähren Aldi und Medion drei Jahre Garantie und liefern allerlei Multimedia-Software mit.

Zum Lieferumfang gehört neben einer Recovery-DVD, Garantiekarte und Bedienungsanleitung auch eine Applikations- und Support-DVD. Da das 1,1 Kilogramm schwere Notebook kein optisches Laufwerk besitzt – was angesichts der geringen Größe verständlich ist –, können Anwender auf das mitgelieferte Material jedoch nur über einen anderen Rechner oder ein externes DVD-Laufwerk zugreifen.

Eine Alternative zum Akoya E1232T ist beispielsweise das Modell „ENME69BMP-28052G32nii W8“ von Packard Bell. Es ist online für 279 Euro erhältlich, kann technisch allerdings nicht ganz mit dem 20 Euro teureren Medion-Rechner mithalten. Sein 10,1-Zoll-Touchscreen löst zwar höhere 1366 mal 768 Pixel auf, die verbaute Celeron-N2805-CPU arbeitet aber lediglich mit 1,46 GHz im Normalbetrieb und der Arbeitsspeicher ist mit 2 GByte nur halb so groß. WLAN-Modul (802.11b/g/n) und die 320-GByte-Festplatte fallen im direkten Vergleich ebenfalls etwas ab. Zudem müssen Käufer auf die beim Aldi-Rechner vorinstallierte Office-Software verzichten oder es gegen Aufpreis hinzukaufen.

[mit Material von Peter Marwan, ITespresso.de]

Themenseiten: Aldi, Medion, Multitouch, Notebook, Touchscreen, Windows 8

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1 Kommentar zu Aldi Nord bietet ab 31. Juli Multitouch-Notebook für 299 Euro an

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  • Am 30. Juli 2014 um 8:50 von Christoph Reimann

    10,1 Zoll bedeutet, die Umfangmaße des Rechners entsprechen denen eines gebrauchsüblichen Tablets. Deswegen ist es erstaunlich, dass der Autor hier von einem Notebook spricht, so es doch eher der Kategorie Netbook zuzuschreiben ist.

    Desweiteren: Es wundert schon, das heutzutage immer noch Notebooks / Netbooks gebaut werden, denen der Ziffernblock fehlt. Wer viel mit sogenannten ALT-Codes (Bsp. ALT+132 „ oder ALT+148 ”) arbeitet wird sich an einem solchen Gerät nicht erfreuen können, da die ALT-Codes, bei Geräten ohne Ziffernblock, nur sehr umständlich zu erreichen sind.
     
    Seinerzeit versuchte Samsung mit dem NB30 einen ähnlichen Versuch. Robuste Geräte mit Touch-Screen, die nach kurzer Zeit aber nicht mehr auf dem Markt waren, obwohl sie auch durch Mobilfunkanbieter vermarktet wurden und mit einer SIM-Karte versehen werden konnten, so dass man auch unabhängig von W-LAN war.
     
    Fazit: 299 Euro für ein Gerät, dass eigentlich einem Tablet mit Tastatur entspricht??? Reichlich hoch angesiedelt. Für rund 30 Euro bekommt man im Fachhandel eine Tablet-Tasche, in die eine normale Tastatur eingearbeitet wurde. So ausgerüstet, hat man die gleichen Möglichkeiten.
     
    Und was das Office betrifft… Mit Libre-Office bzw. Open-Office bekommt man ein kostenloses Office mit dem funktionellen Umfang eines MS-Office.

    Was will man mehr?
     
    Schade, dass man sich bei Medion auf „Schon Gewesenes“ konzentriert, anstatt mal mit etwas zu punkten, dass der Kategorie „Pfiffige Innovation“ zuzuordnen wäre.

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