Microsoft stellt neue Werkzeuge für Cloud-Entwicklung vor

Mit den OData-SDKs sollen Programmierer plattformübergreifender Web- und Mobilanwendungen einfacher auf Daten in der Cloud zugreifen können. Auch eine zweite Preview des Informationsmarktplatzes "Dallas" ist verfügbar. Zudem verstärkt Microsoft sein Engagement für jQuery.

Microsoft hat am zweiten Tag seiner Konferenz Mix 10 in Las Vegas neben einer Platform Preview von Internet Explorer 9 neue Werkzeuge für das Open Data Protocol (OData) präsentiert. Damit sollen Entwickler einfacher auf Daten in der Cloud zugreifen können, um verbesserte plattformübergreifende Web- und Mobilanwendungen zu erstellen.

OData basiert auf HTTP und vereinfacht Microsoft zufolge die Datenübertragung zwischen zahlreichen Sprachen und Plattformen wie .NET, Java, PHP, Objective-C (iPhone und Mac) sowie JavaScript. Die neuen Software Development Kits (SDKs) stehen ab sofort unter www.odata.org zum Download bereit.

Zusätzlich hat Microsoft in Las Vegas eine zweite Community Technology Preview von „Dallas“ vorgestellt. Dabei handelt es sich um einen Informationsmarktplatz, der auf der Windows-Azure-Plattform basiert und Entwicklern Zugang zu Datensätzen von Drittanbietern für Web- und Mobilapplikationen ermöglicht.

Darüber hinaus hat Scott Guthrie, Corporate Vice President der .NET Developer Platform, auf der Mix 10 angekündigt, dass sich Microsoft für die Entwicklung neuer Funktionen und Verbesserungen der jQuery JavaScript Library engagieren wird, um den Entwicklungsprozess standardisierter Webanwendungen zu optimieren. Das Unternehmen arbeite auch an der Verbesserung der Interoperabilität zwischen ASP.NET und der jQuery JavaScript Library, so dass .NET-Entwickler jQuery-Funktionen leichter integrieren können.

In einem ersten Schritt stellt der Softwareanbieter dem jQuery-JavaScript-Library-Team eine Template-Engine zur Vereinfachung von Webanwendungen bereit. Künftig will Microsoft dann aktiv Versionen der jQuery JavaScript Library im Paket mit Produkten wie Visual Studio 2010 und ASP.NET MVC 2 vertreiben.

Themenseiten: Cloud-Computing, Microsoft, Software

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