Umfrage: Deutsche sind beim Datenschutz sensibler als Österreicher und Schweizer

78 Prozent der Anwender hierzulande geben ihre Daten im Internet nur sehr vorsichtig preis. In Österreich sind es 68 Prozent. In der Schweiz zeigen rund 66 Prozent eine erhöhte Sensibilität.

Die deutschen Internet-Nutzer sind bei Preisgabe ihrer Daten im Netz sensibler als Österreicher und Schweizer. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage, die die Personen-Suchmaschine Yasni unter 2408 Usern im deutschsprachigen Raum durchgeführt hat.

Mehr als 78 Prozent der Deutschen achten angesichts der jüngsten Datenskandale darauf, was sie online über sich verraten. 14 Prozent sind der Meinung, der Einzelne sei in Sachen Datenschutz ohnehin machtlos und passen daher nicht auf, was sie im Internet veröffentlichen. Gut 7 Prozent wollen von Datenskandalen nichts gehört haben.

In Österreich machen sich die User offenbar weniger Sorgen um ihr eigenes Bild im Netz. Nur rund 68 Prozent haben ihre Aufmerksamkeit in dieser Hinsicht verstärkt. Etwa 15 Prozent haben nichts von illegaler Datenausspähung gehört. Weitere 15 Prozent fühlen diesbezüglich eine Machtlosigkeit, die zu Gleichgültigkeit führt.

Noch weniger Bereitschaft, auf Angaben zur eigenen Person im Internet zu achten, zeigen die Schweizer. Knappe zwei Drittel geben sich dort sensibel. Das verwundert insofern, als sich bei den Eidgenossen, ähnlich wie in Deutschland, in jüngster Zeit die Datenskandale häufen. Knapp 20 Prozent der Schweizer Anwender erklären, man habe ohnehin zu wenig Einfluss auf die Online-Verbreitung von Informationen über sich selbst. Gut 14 Prozent haben noch nichts von Datenmissbrauch gehört.

Themenseiten: Big Data, Datenschutz, Yasni

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