Bericht: Steve Jobs erwägt Lebertransplantation

"Warum lasst ihr mich nicht in Ruhe, warum ist das wichtig?"


Wie das Nachrichtenportal Bloomberg berichtet, zieht
Apple-Chef Steve Jobs eine Lebertransplantation in Betracht. Er wolle seinen Gesundheitszustand jedoch nicht weiter kommentieren, so der Bericht. „Warum lasst ihr mich nicht in Ruhe, warum ist das wichtig?“, habe er in einem Telefoninterview mit Bloomberg gesagt.

Auch Apple-Mitgründer Steve Wozniak verurteilte das Vorgehen der Medien, denen er vorwarf, sich in immer neuen Spekulationen über das Befinden des Apple-CEOs zu ergehen. „Egal, welche Erklärungen er abgibt, die Leute wollen immer mehr und mehr Informationen,“ sagte Wozniak in einem Interview mit dem Fernsehsender NBC. Jobs brauche eine Pause, die ihn jedoch nicht davon abhalte, auch Konzepte für neue Produkte zu entwickeln. Apple plane seine Produkte außerdem ein bis zwei Jahre im voraus, daher wiege eine halbjährige Pause des CEO nicht schwer. Außerdem habe Apple viele gute Mitarbeiter, die die Unternehmenskultur aufrechterhielten.

Um den Gerüchten, er sei erneut an Krebs erkrankt, ein Ende zu bereiten, hatte Jobs noch vor kurzem geäußert, er leide an einer hormonellen Störung. Dann hatte er jedoch angekündigt, sich aus gesundheitlichen Gründen für ein halbes Jahre aus dem Geschäft zurückziehen zu wollen. Während Jobs‘ Zwangspause übernimmt Tim Cook, Apples Chief Operating Officer, die Leitung des Konzerns.

Themenseiten: Apple, Business

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

2 Kommentare zu Bericht: Steve Jobs erwägt Lebertransplantation

Kommentar hinzufügen
  • Am 19. Januar 2009 um 22:36 von Fritz

    Richtig so!
    Computerzeitschriften sollten Personalien der Boulevardpresse überlassen.

  • Am 20. Januar 2009 um 13:04 von it-expert

    Jobs hat diesen Hype selbst angefacht
    Dieser Personenkult wurde von Jobs niemals kritisiert, solange er sich positiv für den Aktionkurs ausgewirkt hat.
    Es ist immer problematisch, wenn der Wert eines Unternehmens an einem Personenkult festgemacht wird!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *