Mehrere Speicherchip-Hersteller schließen Fabriken

Samsung gibt zwei seiner Fertigungsanlagen auf

Wie The Australian Business in Bezug auf das Wall Street Journal berichtet, werden einige Speicherchip-Hersteller unrentable Chip-Fabriken schließen und Arbeitsplätze abbauen. Eine Reihe von Unternehmen, darunter auch Samsung, der weltweit größte Speicherchip-Hersteller, haben angesichts der Finanzkrise und der schlechten Marktlage der Speicherchip-Branche Kosteneinsparungen angekündigt.

Samsung will bis zum Ende des Jahres zwei seiner Fertigungsanlagen schließen. Woosik Chu, Vizepräsident für Investor Relations, sagte außerdem, dass Samsung 2009 weniger Kapital in die Chip-Produktion stecken werde.

Auch Toshiba denkt laut Wall Street Journal darüber nach, den Bau von zwei neuen Chip-Fabriken in Japan erst einmal abzublasen. Gleiches gilt für den Chiphersteller MeiYa, der den Bau neuer Fertigungsanlagen auf einen unbestimmten Zeitraum verschiebt.

Analysten von World Semiconductor Trade Statistics prognostizieren für das Jahr 2009 einen Verkaufsrückgang von 2,2 Prozent bei Speicherchips. Einen dramatischen Nachfrageeinbruch erwarten die Experten von The Semiconductor Industry Association, die einen Rückgang von 5,6 Prozent voraussagen.

Themenseiten: Hardware, Samsung

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