Volle Kontrolle über Webseiten: die besten HTML-Editoren

Ob man eine gute Idee für einen Webauftritt in die Tat umsetzen kann, ist auch eine Frage des richtigen Editors. ZDNet stellt vier Werkzeuge vor, mit denen man sowohl die grafische Gestaltung als auch die Interaktivität optimieren kann.

HTML-Editoren sind unverzichtbar, wenn man Webseiten erstellen möchte, die sich vom Einheitslook eines Homepagebaukastens oder einer Web-Visitenkarte abheben. Viele WYSIWYG-Editoren machen auf den ersten Blick den Eindruck, als wären sie so einfach zu bedienen wie eine moderne Textverarbeitung. Schnell stellt man jedoch fest, dass eine Webseite größere Herausforderungen stellt.

Ein Grund liegt darin, dass sich das Layout dynamisch der Fenstergröße anpassen muss. Tabellenspalten dürfen nicht zu klein werden. Der Webseiten-Autor muss entscheiden, unter welchen Bedingungen einzelne Wörter noch umgebrochen werden dürfen. Schließlich gilt es zu beachten, dass Besucher mit unterschiedlichen Browsern und Betriebssystemen auf die Webseite zugreifen.

Früher ging es vor allem darum, HTML-Seiten mit unterschiedlichen Browsern zu testen. Deren Features haben sich jedoch im Laufe der Jahre angeglichen. Heute gilt es vielmehr, nicht nur unter Windows zu testen. Eine Webseite, die mit der Schriftart Verdana erstellt wurde, sieht unter Mac OS und Linux möglicherweise unvorteilhaft aus, weil Verdana nur unter Windows standardmäßig installiert ist.

Will man eine Interaktivität schaffen, die über einfache Hyperlinks hinausgeht, muss man Programmiertechniken wie Javascript, DHTML oder PHP, verwenden. Hier bieten WYSIWYG-Editoren oft wenig Unterstützung, ein zweiter Editor, der den Anwender durch Syntax-Coloring und Syntax-Checking unterstützt, muss her. Viele Anwender verwenden deshalb nicht nur einen Editor während der Webseitenerstellung, sondern gleich mehrere.

Seit vielen Jahren schwören zahlreiche Heimanwender auf den HTML-Editor Phase 5, in dem weit mehr steckt, als man auf den ersten Blick denken mag. Er verwaltet komplette Websites als einzelne Projekte, merkt sich Vorgaben und beherrscht nicht nur enorm viele HTML-Tags, die man auf Knopfdruck in Dokumente einfügt, sondern auch Javascript.

Der HTML-Editor NVU erstellt und verwaltet Webseiten. Er basiert auf der Mozilla-Suite-Komponente „Composer“. Mit Hilfe des WYSIWYG-Editors, der zuverlässigen HTML-Code generiert, ist das Entwerfen von Webseiten bequem und auch ohne HTML-Kenntnisse möglich. Per integriertem FTP-Dateimanagement lassen sich Webpages direkt über das Internet ändern, auch mehrere Seiten gleichzeitig über Tabs.

Ultraedit 32 ist einer der beliebtesten Editoren für Binär- und Textdateien. Er zeichnet sich durch seine unübertroffene Funktions- und Einstellungsvielfalt aus und überzeugt mit vorbildlicher Bedienerfreundlichkeit. Zu den zahlreichen Funktionen gehören unter anderem vielfältige Konvertierungsmöglichkeiten und Versionsvergleiche. Er zeigt die erstellte Webseite nicht grafisch an, kann jedoch die HTML-Syntax überprüfen.

Der Editor Notepad++ ist ein Profi-Tool für Programmierer. Syntax-Coloring beherrscht er für fast alle Programmiersprachen, von Fortran bis hin zu Objective-C. Das gilt auch für Sprachen, die man zum Erstellen von Webseiten nutzt, beispielsweise HTML, PHP, ASP, ASPX, Perl, Python und CSS.

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