Anwender fürchten Kosten mobiler Datendienste

Mobile Data Association fordert von den Providern mehr Transparenz bei ihren Tarifen

Laut dem aktuellen Mobile-Trend-Report der Mobile Data Association (MDA) sind viele Mobilfunkkunden besorgt über die möglichen Kosten, die sich aus der Nutzung eines mobilen Internetzugangs ergeben. Daher würden viele Anwender das Internet unterwegs oder mit dem Handy nicht nutzen. Steve Reynolds, Vorsitzender des MDA, forderte von den Mobilfunkprovidern mehr Transparenz bei ihren Internettarifen.

Sollte dieses Problem kurzfristig gelöst werden, erwartet Reynolds, dass sich das mobile Internet zu einer ernsthaften Konkurrenz zu herkömmlichen Internetanschlüssen entwickelt. Allein für 2009 prognostizierte er ein Plus von 20 Prozent. In den letzten zwei Jahren sei das mobile Internet bereits um rund 25 Prozent gewachsen.

Ähnliches gilt nach Ansicht von Reynolds auch für E-Mail und Instant Messaging. Hier seien die Provider gefordert, den Zugang zu diesen Diensten sowie deren Einrichtung zu vereinfachen, damit E-Mail und Instant Messaging zu einer Konkurrenz für die SMS werden können.

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1 Kommentar zu Anwender fürchten Kosten mobiler Datendienste

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  • Am 31. Juli 2008 um 6:35 von Tomtom

    Entgelte sind Betreibergewinnoptimiert
    Grundsätzlich ist den Daten der Weg vom Server zum Endgerät egal. Solange die Betreiber nur ihre Gewinnoptimierung im Kopf haben und nicht reguliert werden (EU, siehe Telefon- und SMS-Entgelte), sowie ihre Vertragshandys funktional so gestalten, dass der "Internetknopf" fast immer automatisch bedient wird und diese Funktionalität durch den Anwender nicht kostenfrei abgestellt werden kann, kommen mir nur Handys für folgende Grundfunktionalitäten ins Haus:
    1. Telefonieren
    2. Uhr im Display (erspart die Armbanduhr)

    Alles andere in sinnloser Schnickschnack

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