eBay rechtfertigt Änderungen an seinem Bewertungssystem

Käufer sollen zu ehrlicheren Kommentaren ermutigt werden

In einer Erklärung hat eBay die angekündigten Änderungen an seinem Bewertungssystem verteidigt. Das Unternehmen reagierte damit auf einen Aufruf von Verkäufern, die Auktionsplattform am 1. Mai zu boykottieren.

eBay sprach von einer „kleinen Anzahl von Nutzern, die mit der Geschwindigkeit der Veränderungen“ unzufrieden sei. Obwohl das Auktionshaus seine Kritiker ernst nehme, sehe eBay große Vorteile des neuen Bewertungssystems für Verkäufer.

Am dem 1. Mai können Verkäufer keine negativen Bewertungen mehr über Käufer abgeben. Diese sollen damit zu ehrlicheren Kommentaren ermutigt werden, weil sie keine negativen Antworten von Händlern mehr befürchten müssen. Verkäufer mit einem guten Ruf sollen sich dadurch noch besser von schwarzen Schafen abheben können.

Das Auktionshaus hatte im Februar ein neues Bewertungssystem angekündigt und damit indirekte Vorwürfe gegen Verkäufer erhoben, die angeblich Bewertungen als Druckmittel gegen Käufer eingesetzt haben. Ein erster, einwöchiger Boykott war Ende Februar ohne größere Folgen für eBay abgelaufen.

Themenseiten: Ebay, Telekommunikation

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Neueste Kommentare 

2 Kommentare zu eBay rechtfertigt Änderungen an seinem Bewertungssystem

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  • Am 22. April 2008 um 14:46 von Thorsten S

    recht so
    Nachdem man als Käufer von vielen Verkäufern erst eine Bewertung erhält wenn man seine Bewertung abgegeben hat. Was einen schon dazu nötigt lieber eine positive Bewertung zu geben als die Wahrheit zu bewerten ist dieser schritt einer der wenigen richtigen Schritte.

    • Am 23. April 2008 um 16:24 von wono

      AW: recht so
      Das ist oft richtig. Aber leider gibt es auch Käufer die einen erpressen. So, meiner Freundin geschehen. Die Käuferin der Ware schrieb eine Woche nach Erhalt der Ware, sie würde Merkwürdig riechen. Und da sie nun schon so viel Zeit und Geld in die behebung des Geruchs inverstiert hätte, sollten wir 20 Euro Preisnachlass gewähren. Statt gleich zu reklamieren und den Kauf rückgängig zu machen, versuchte diese Käuferin nachträglich den PReis zu drücken. Zurückgeben wollte sie die Ware erst auch nicht.
      Also, es ist alles zweischneidig.

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