Ebay warnt vor Phishing-Angriffen aus Rumänien

Cyberkriminelle müssen dort kaum rechtliche Konsequenzen fürchten

Laut Ebay sind Rümanien, Russland und China die beliebtesten Ausgangspunkte für Phishing-Angriffe auf Kunden des Online-Marktplatzes. Als Hauptgrund für diesen Trend nennt das Internet-Auktionshaus mangelndes Interesse an der Verfolgung von Internet-Straftaten in den betroffenen Ländern.

Gerade in Rumänien müssten Phisher kaum rechtliche Konsequenzen fürchten. „Die Angriffe sind sehr gut organisiert. In Rumänien gibt es Gruppen, die sich ganz auf Websites wie Ebay konzentrieren und daraus ihr Haupteinkommen generieren“, sagt Ebay-Sicherheitsexperte Mark Lee.

Phishing sei weiterhin die größte Bedrohung für Ebay-Kunden. Durch die vermehrte Aufklärung der Nutzer, bessere Sicherheitsvorkehrungen und sicherere Browser stagniere die Zahl der Schadensfälle jedoch.

Letzten Sommer hatte Ebay Details einer mehrjährigen Kampagne gegen Online-Betrug in Rumänien bekannt gegeben. Die Zusammenarbeit mit den rumänischen Behörden führte damals zu mehreren hundert Verhaftungen, bevorzugt in den ländlichen Gebieten.

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