Holtzbrinck startet Xing-Konkurrenten

Karrierenetzwerk Business Live ermöglicht Jobsuche und Erfahrungsaustausch

Die Holtzbrinck-Gruppe hat mit Business Live ein Karrierenetzwerk gestartet, über das Mitglieder ähnlich wie beim Konkurrenten Xing offene Stellen oder geeignete Bewerber suchen und Erfahrungen austauschen können. Das Portal soll die Karriereplanung seiner Nutzer durch Stärken- und Schwächen-Profile unterstützen, die in Form eines Online-Tests erstellt werden.

Auf Business Live können Personalverantwortliche Stellenanzeigen für Festanstellungen und Interimstätigkeiten aufgeben. Ein von HR Diagnostics entwickeltes Matching-Verfahren soll eine optimale Paarung von passenden Jobs mit qualifizierten Kandidaten ermöglichen. Außerdem haben Arbeitssuchende Zugriff auf Jobangebote der Holtzbrinck-Tochter Stellenanzeigen.de.

Zusätzlich zum einfachen Wissensaustausch können Fachleute per so genanntem Expertenauftrag ihr Wissen auf Anfrage zur Verfügung stellen, um mit ihrem Know-how Geld zu verdienen. So lassen sich Spezialisten für verschiedenste Fachthemen erreichen und direkt über die Plattform beauftragen.

„Wir verknüpfen mit unserem Portal alle Vorteile eines persönlichen Business-Netzwerkes mit der Effizienz der Online-Welt, schaffen individuelle Karrieremöglichkeiten für unsere Mitglieder und fördern so ihren beruflichen Erfolg“, sagt Business-Live-Geschäftsführer Arndt Salzburg. Wie bei Xing ist die Basismitgliedschaft kostenlos, eine Pro-Mitgliedschaft schlägt monatlich mit 5,95 Euro zu Buche.

Business Live
Die Startseite des Karrierenetzwerks Business Live (Bild: Business Live)

Themenseiten: Telekommunikation

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1 Kommentar zu Holtzbrinck startet Xing-Konkurrenten

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  • Am 26. Februar 2008 um 21:23 von Thorsten zur Jacobsmühlen

    Es wurde aber auch Zeit
    In den 90ern waren die Zeitungsverlage der Meinung, dass Online Stellenbörsen nur eine kurze Lebensdauer aufweisen würden. Was haben wir alle im online Business über die Engstirnigkeit gelächelt. Sie wurden eines Besseren belehrt und mussten für diese Fehleinschätzung große Umsatzeinbußen hinnehmen.

    Und nun das: Während die großen Jobportale die ganze Zeit über die Zukunft der eigenen Märkte philosophieren, handeln andere. Und gerade ein Verlag zeigt nun wo es langehen KÖNNTE. Ich behaupte das die Zusammenführung von einem Social Network und einem Karrieremarkt mit ausgeklügelten Matchingfunktionen, kein Non plus Ultra darstellt, aber BusinessLive zeigt das die neuen Zeiten angebrochen wurden.

    Das verrückte ist ja, dass die amtierenden Top Stellenbörsen weiterhin Ihre Funktionalität seit über 10 Jahren pflegen. Auch hier ist man in die Jahre gekommen. Eine Stellenanzeige in einen spezialisierten Channel packen, oder Google Maps in die Ergebnisliste zu integrieren…wow…das wars auch schon. So läuft das aber nicht. Den alten Wagen mit neuen Lampen austatten, oder die Sitzbezüge wechseln, macht noch lange kein modernes Auto. Hätten die Stellenbörsen früh genug auf innovative Techniken gesetzt, mit jungen Kreativen gearbeitet, denen man Freiraum lässt, oder schlicht mal den Kunden, sprich Bewerber gefragt, dann hätte man vielleicht gemerkt dass man sich mittlerweile im Online Business genauso unflexibel und halsstarrig aufführt, wie die Verlage in den 90ern.

    Vielleicht wacht man langsam auch mal bei den alten Jobbörsen auf. Ich sehe BusinessLive nicht unbedingt als XING Konkurrent – zumal das social open source Projekt von Google noch einiges bieten wird – sondern einfach als neue Art. Vielleicht kann man das Ganze als SocialCareerNet beschreiben.

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