Heftige Kritik an Microsoft: Ist Vista ein Rohrkrepierer?

Acer-Chef Gianfranco Lanci geißelte kürzlich Microsofts jüngstes Betriebssystem: Niemand wolle einen Vista-PC kaufen, sagte er. ZDNet hat sich in der Branche umgehört: Sind alle so unzufrieden? Ist Vista bereits gescheitert?

Die gesamte Branche sei über Windows Vista enttäuscht, sagte Acer-Präsident Gianfranco Lanci der „Financial Times Deutschland“ in der vergangenen Woche. Noch nie zuvor in der Geschichte der PC-Branche habe eine Windows-Version den Absatz von Computern derart wenig angekurbelt. Zudem glaube er nicht, dass sich jemand wegen Vista einen neuen PC anschaffen würde.

Das sieht Microsoft naturgemäß anders: 100 Tage nach der Einführung von Vista sprach Deutschlandchef Achim Berg von einem sehr guten Start. Bei den privaten Kunden seien die höherwertigen Versionen „Vista Home Premium“ und „Ultimate“ die Favoriten. Konkrete Zahlen nannte er allerdings nicht. Berg verwies auf Schätzungen des Marktforschungsinstituts IDC, wonach ein Jahr nach dem Marktstart rund 100 Millionen PCs weltweit mit Vista ausgestattet sein und 90 Prozent aller verkauften PCs unter Vista laufen werden.

„Mircrosoft hatte noch nie ein so schnelles Uptake mit einem Betriebssystem“, sagte Rüdiger Spies, Analyst bei IDC. „Trotzdem konkrete Zahlen nicht genannt werden, gibt es keinen Grund, daran zu zweifeln.“ Allerdings, so der Analyst weiter, bezögen sich die Erfolgsmeldungen wahrscheinlich nur auf die reinen Installationszahlen und nicht auf prozentuales Wachstum. „Es gibt ja inzwischen viel mehr Systeme auf dem Markt als zu Zeiten von XP.“ IDC hatte bereits im Herbst letzten Jahres prognostiziert, dass durch Vista keine massiven Neuanschaffungen von PCs ausgelöst würden. „Das hat sich auch so bestätigt in unseren Augen,“ sagt Spies.

Aber wo genau liegt das Problem von Vista? Sind es die Kinderkrankheiten wie die angebliche Instabilität, die vermeintlichen Sicherheitslücken oder die nachgesagte Inkompatibilität mit anderen Applikationen? Sitzt der Feind vielleicht im eigenen Lager? Oder läuft in Wirklichkeit alles ganz normal?

Themenseiten: IT-Business, Strategien, Windows Vista

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34 Kommentare zu Heftige Kritik an Microsoft: Ist Vista ein Rohrkrepierer?

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  • Am 30. Juli 2007 um 13:26 von Thorsten

    Vista
    Sind wir mal ehrlich.
    Wer sein Xp neu hat wird sicherlich nicht auf Vista umsteigen.
    Und die Produktpolitik von MS wird es sowieso wieder fertigbringen das man als "normaler" wenig andere Möglichkeit hat etwas anderes zu kaufen, ausser open Source.
    Doch damit mag sich vorerst Otto Normal nicht unbedingt beschäftigen es ist noch nicht so 98% einfach zu bedienen wie MS bzw. verbreitet.

    Ich selber habe auch noch Unbutu und werde sicher nicht auf Vista umsteigen für was?

    Was mich sehr verwundert ist die Aussage seitens Dell, wurde dort nicht zu allererst XP wieder angeboten weil wenige Vista kauften bzw. es kaum einer wollte?
    Und nun diese Marketingschönrederei.

    Jeder der seinen PC selber zusammenstellt oder auch nur halbwegs Ahnung hat und nicht bei MM oder Saturn kauft wird schon zusehen zwar die Lizenz zu bekommen jedoch installiert wird die Vista Kaufbeta sicherlich nicht vor dem ersten SP und bis die Foren voll von Vistausern sind.
    So sollten es auch gewissenhafte Unternehmen machen erst ein System zu installieren bis es ausgereift ist für die Sicherheit im Unternehmen gibt es bessere HW Lösungen als Vista.

    Was MS da mit Kunden macht ist sowieso eine absolute Schweinerei.
    Stelle man sich mal einen PKW mit so vielen Problemen vor, vor der ersten Autobahnauffahrt würde schon nichts mehr vernünftig funktionieren und dann währe es sicherlich lebensgefährlich sich mit dem PKW noch auf die Autobahn zu Trauen.

    Dahingehend muss das Produkthaftungsgesetz verschärft werden und bei evtl. Datenverlust, bei Installation durch professionelle Dienstleister, sollte MS Zahlen, dann würden man auch nicht eine Kaufbeta auf die Menschheit loslassen.

    Mit freundlichen Grüßen

    ThS

    • Am 30. Juli 2007 um 13:44 von Christoph

      AW: Vista
      Sorry, aber du erzählst Blödsinn!

      Die von dir angeprangerte Marktschreierei von Dell gibt es gar nicht in diesem Beitrag. Außerdem wurde ganz genau erklärt, warum Firmen immer noch XP nehmen. Wo ist hier dein Problem? Vor allen Dingen empfielst du diese Vorgehensweise selbst, aber wenn Firmen diese gehen, dann ist sie falsch?

      Vergeleich zw. Auto und PC hinken immer. Sollte man also bleibenlassen. Warum? Ein Auto ist kein Baukasten, den jeder selbst zusammenstellen kann wie man lustig ist. Außerdem verkauft MS nur die Software und kein Fahrwerk oder Motor.

      Über Produkthaftung kann man sich unterhalten. Aber ob MS in allen Fällen dran wäre, steht auf einem ganz anderen Papier. Wenn Hardwaretreiber noch nicht fertig sind, ist MS dafür verantwortlich oder Nvidia oder ATI? Sicherlich färbt das wie gesehen auf MS ab. Und bei aller Liebe, wann sind auf einem MS System mal alle Daten flöten gegangen wegen Softwareproblemen? Soetwas geht immer einher mit Hardwareproblemen, oder bösen Programmen. Aber auch diese löschen normalerweise nicht Daten.

      • Am 30. Juli 2007 um 15:42 von Thorsten

        AW: AW: Vista
        Brauchst Dich nicht zu entschuldigen wenn das deine Meinung ist, ich halte es ehr mit Fakten.

        Zu Dell.
        Den Link hier in ZDNET finde ich gerade nicht.

        http://derstandard.at/?url=/?id=2850453
        Baustelle Vista: Dell bietet wieder Rechner mit Windows-XP an
        Grund: zahlreiche Treiber fehlen – Insider rechnen noch 2007 mit dem ersten Service Pack Vista
        Der Computer-Hersteller Dell hatte seine Produktpalette bereits vollständig auf Windows Vista abgestimmt – doch nun können Privatkunden Komplettsysteme mit Windows XP oder Windows Vista erstehen.
        Kundenwunsch
        Laut Dell gab die entsprechende Nachfrage der Kunden den Ausschlag für die Aktion. Zahlreiche Kunden wollen das neue Windows nicht einsetzen, da sehr viele Treiber für Peripheriegeräte fehlen.
        So oder so ähnlich war es auch hier bei ZDNET zu lesen. Und nun ist Dells Aussage:

        Und Christoph Kaub, Product Marketing Manager bei Dell in Frankfurt, sagt: "Für Privatkunden stellt sich die Frage Vista oder XP nicht, wenn sie einen neuen Computer kaufen. Vista ist ein tolles Betriebssystem und zudem wesentlich sicherer als der Vorgänger. Hier will kaum jemand mehr das alte XP."

        Wenn das kein Marketinggeschrei ist oder was hat sich in den letzten 3 Monate so großes geändert?

        Und was ist mit der Heidelberger Druckmaschinen?
        Nur der Kommentar von Herrn Neff bezüglich der Softwarelieferanten ist schon unverschämt warum sagt er nicht gleich:
        Hallo MS ist die Sonne und die Welt dreht sich wenn dann nur um uns.
        Diese Überheblichkeit brach damals IBM das Betriebssystem-Genick doch ich hole da sicherlich zu weit aus, für einige.

        Auch wenn der Vergleich Auto hängen mag such dir einfach ein beliebig anderes Produkt oder vergleiche es mit einem Handy gute Hardware nur mangelhafte Software was da schon für ein Mediengeschrei ist wenn das Piepsen vom Akkusignalton ein bisserl schriller ist wie es bei Siemens mal war magst du dazu auch Fakten dann google.

        So immer noch Blödsinn oder wie siehst du es nun?

      • Am 31. Juli 2007 um 10:25 von Vista-User

        Vista ist gut
        Ich muss sagen, dass ich mit Vista zufrieden bin. Die Aussage "Niemand will ein PC wegen Vista kaufen" ist falsch, wenn ich hätte es fast getan. Und weitere gibt es sicher. Ich brauchte keinen Neukauf, hab nur etwas aufgerüstet und Vista roh gekauft. Und teuer war es als OEM-Version auch nicht. 190 EUR für die Ultimate sind akzeptabel, schließlich zahlt man auch Geld für ein Fernseher. Warum dann auch nicht dafür Geld haben?

        Nur bin ich der Meinung, dass man trotzdem warten sollte. Ich hab zwar Vista gekauft, weil ich immer auf dem neusten Stand bin, mit allen Vor- und Nachteilen (Bei Siemens Gigaset-Telefonen wechsel ich auch jährlich), aber wenn schon bald ein Nachfolger zu Vista kommen soll, rate ich eigentlich, gerade Firmen, zu warten. Denn wer soll denn dann wieder die Kosten tragen?

        Am Arbeitsplatz habe ich auch nur XP, aber fürs Arbeiten reicht es auf jeden Fall.

        • Am 31. Juli 2007 um 15:58 von Jürgen

          AW: Vista ist gut
          Habe ich das richtig verstanden? Du hast deinen alten Rechner behalten und dafür die OEM-Version von Vista gekauft? Da finde ich es aber schade, daß Du so viel Geld für nix ausgegeben hast.

  • Am 30. Juli 2007 um 14:31 von Sebastian Drozdz

    Ein Speicherfresser
    Viele wollen Vista nicht, da es den Ruf hat ein Speicherfresser zu sein. Ich persönlich sehe auch keine Vorteile mit Vista die es rechtfertigen, dass ein Rechner mit 2 GB RAM, der sehr gute Performance unter XP zeigt, zu einem mässigen System unter Vista verkümmert.

    • Am 30. Juli 2007 um 16:04 von Ralph

      AW: Ein Speicherfresser
      Ok ich habe hier "nur" einen CeleronD 360 3,46 GhZ und ursprünglich 512 MB Ram bei Vista Home Basic.
      Ja es gibt Hersteller PB die so einen PC verkaufen und Chefs die so etwas kaufen.
      Es war unzumutbar nachdem ich noch 1Gb dazu tat und die classische Ansicht aktivierte wie in XP und auch massig an Spielerein deaktivierte war es ein halbwegs lauffähiges System.
      Ist der Firmen Pc ansonsten kommt mir zu Hause nun XP und Unbutu drauf.

    • Am 8. August 2007 um 12:49 von Hans Bert

      AW: Ein Speicherfresser
      Man sollte sich auchmal fragen, warum Vista überhaupt mehr Ressourcen verbraucht als XP. Ich glaube nicht, daß der Programmcode pfiffiger bzw. qualitativer geworden ist, sondern einfach nur mehr. Es gab mal eine Zeit vor dem Hardware "Ratrace", da wurde nicht die Hardware immer schneller, sondern die Software. Was also soll so modern sein an Vista ?

  • Am 30. Juli 2007 um 18:54 von Ch. F.

    Vista in der Praxis
    Als Student kann ich Vista kostenlos nutzen, aus diesem Grund habe ich es bei mir zum "Testen" aufgespielt.
    XP ist zwar noch auf der Platte, wird aber nur noch ganz selten genutzt.
    Sehr schnell gewöhnt man sich an Vista und möchte es auch nicht mehr missen.

    Ich habe das Gefühl, dass es sehr viele Leute gibt, die auf Vista schimpfen, aber es selbst gar nicht (richtig) ausprobiert haben.
    Selbst mein uralter Scanner läuft mit Virtual Box problemlos unter Vista. Was will man mehr.

  • Am 30. Juli 2007 um 22:34 von Wisi Kühne

    Vista ein MS UserTest
    Meiner Meinung nach ist VISTA ein neues equivalent zu ‚WINDOWS ME‘.
    Es werden neue Konzepte und Techniken ausprobiert.
    Das nächste gute System wird hoffentlich ein neuzeitliches internes Design haben und nicht nur optischen Schnikschnack.
    Alte Programme werden dann noch im virtuellen Space laufen.

  • Am 31. Juli 2007 um 0:00 von Isebar

    Kann der Kunde überhaupt frei entscheiden?
    Versucht doch mal, in einem einigermaßen normalen Laden heute einen PC mit Win XP zu kaufen – keine Chance! Überall ist Vista drauf, ob ich will oder nicht. XP muss ich mir für teuer Geld dazukaufen! (So ging es mir, nachdem ich Vista ausprobiert hatte!)
    So viel zur Wahlfreiheit des Kunden.
    Dann ist natürlich klar, warum sich Vista gut verkauft – an den überlegenen Eigenschaften liegt es nicht, eher an der Monopolstellung von MS.

  • Am 31. Juli 2007 um 0:20 von M.R.H

    Alte Gewohnheiten
    Ich glaube das Problem mit Vista ist die Präsenz von XP. Es hat lange genug gedauert bis der 0815 PC Benutzer einfach mal hingehen konnte und sich nen PC kaufen mit Windows XP kaufen konnte ohne das ihm das Ding am zweiten Tag um die Ohren fliegt. Man hat nun ein einigermaßen stabiles Betriebssystem welches man natürlich nicht verlieren will.

    Hinzu kommt das ein PC Laie selbst durch kleine "Kinderkrankheiten" in einem Betriebssystem völlig überfordert ist.

  • Am 31. Juli 2007 um 8:21 von Wolfgang Ruben

    Vista ist nicht das was es verspricht
    Ich betreibe seit einiger Zeit Vista Ultimate. Meine Begeisterung hält sich in Grenzen. Das System hängt sich laufend auf,es nerft mit vielen Bestätigungsfenstern und verlangt laufend die Bestätigung irgendwelcher Zugriffsrechte außerdem schreibt es mir vor was ich auf meinem PC löschen darf und was nicht. Spiele laufen sehr zögerlich und mit Tempoverlust im Vergleich zu XP. Auch sind die Ladezeiten von Spielen sehr lang.
    Computerprogramme die ich vor nicht mal einem Jahr für viel Geld gekauft habe funktionieren nicht mehr weil sie inkompatibel zu Vista sind. Updates sind nicht vorhanden.
    Meine Hardware ,Scanner,Drucker und vieles andere an Zusatzgeräten funktioniert nicht mehr ,weil einfach keine Gerätetreiber existieren.
    Vista ist für mich Abzocke.
    Um neue Produkte verkaufen zu können werden keine Gerätetreiber angeboten.
    Die Industrie spielt voll mit. Vista kann nur maximal 3GB Ramspeicher zuteilen. Verkauft werden aber PC`s mit 4GB und mehr GB.
    Was soll man da noch sagen.
    Das eizig positive ist DirektX10.Die Graphik ist einfach toll.

    • Am 31. Juli 2007 um 9:34 von Thomas

      AW: Vista ist nicht das was es verspricht
      Hallo,
      dass Vista nur max. 3 GB (3,25 GB) verwalten kann, stimmt so nicht ganz. Schuld daran wäre auch nicht direkt Windows, sondern die 32Bit-Architektur. In der 64Bit-Variante kann Vista 128 GB problemlos verwalten. Aber zugegeben: Ein PC mit Vista 32-Bit und 2GB RAM nutzt die tatsächlichen Möglichkeiten des Betriebssystems nicht wirklich und dass viele Hardware-Zulieferer noch immer keine 64Bit-Treiber zu liefern in der Lage sind, ist in der Tat ein Armutszeugnis – allerdings nicht unbedingt für MS.

  • Am 31. Juli 2007 um 8:22 von Axel Dindorf

    Im Unternehmen kein Grund für´s Update auf Vista
    Hallo zusammen,
    auch wir haben Vista ausgiebig getestet. Es ist schön bunt, die Gadgets sind auch recht nett, manche Dinge findet der Benutzer sogar leichter als mit XP. Der Datei-Explorer ist nach Ansicht der meisten User noch schlechter als vorher. Im Adminbereich sind paar kleine Dinge besser. Aber der "User" im Netzwerk darf ohnehin keine Administration auf dem Rechner ausführen. Die Sicherheitsfeatures alleine ergeben keinen Grund für´s Update. Dafür sind diese zu lückenhaft.

    Fazit: Es gibt keinen Grund ein update zu machen. Es spricht aber sehr viel dagegen, unter anderem:

    Hardware: Die meisten Arbeitsplätze haben 512 MB RAM und eine integrierte Grafikkarte – definitiv zu wenig für Vista. XP läuft schneller!

    Für uns stellt sich die Frage ob sich die Usability erhöht oder der Anwender zeitliche Vorteile daraus zeihen kann – definitv nicht.

    Administration – das Update auf vielen unterschiedlichen Rechnern (teilweise auch älteren) macht erhebliche Probleme; die Aktivierung im Netz ist eine Zumutung.

    Software: einige ältere Applikationen die wir behalten müssen, laufen einfach nicht.

    Last but not least – DER PREIS ENTBEHRT JEDER KOSTEN/NUTZENRELATION

    Ich muss vielen Kollegen anderer Firmen zustimmen; auch bei uns wird es kein Update auf Vista geben!!

    Schönen Gruß

  • Am 31. Juli 2007 um 9:29 von Der Skeptiker

    Zu viel Speed
    > Die Erwartungen des Unternehmens an
    > das neue System haben sich erfüllt.
    > Schön wäre es, wenn andere
    > Softwarelieferanten nun schnellstens
    > in guter Qualität ihre Software
    > Vista-compliant machen würden",

    April, April. Wenn MS beschließt mit einem neuen Betriebssystem Money zu machen, dann heißt das noch lange nicht, dass das andere Firmen auch können. Da ist oftmals keine Kapazität bzw. Geld da, um Software oder Treiber aufs nächste Betriebssystem hochzuziehen.

    Unsere Major Software läuft immer noch auf w2k. Bei den letzten Anschaffungen haben wir gebrauchte W2k erworben. Geht auch. Und zwar deutlich schneller als XP.

    Die große Frage lautet für den Unternehmer doch: Wenn ich 500 EUR pro PC ausgebe, holt das der Anwender in absehrbarer Zeit wieder raus? Und zwar inkl. der Zinsen, die ich auf die 500EUR bezahle und ein Risikozuschlag fürs Unternehmen und ein wenig Gewinn noch oben drauf.

    Und wenn ich dann das Risiko mit Treibern und neuen Versionen, etc. sehe, dann lasse ich die Finger auf absehbare Zeit von XP.

    Selbst neue Notebooks haben wir mit XP angeschafft. Acer nahm dafür nicht einmal einen Aufpreis. So hat der wehklagende Herr von Acer mit uns doch noch einen Vorteil gehabt.

    • Am 31. Juli 2007 um 18:49 von Björn

      AW: Zu viel Speed
      Scheint, als hättest du manchmal XP und VISTA verwechslt, abe rpasst schon…

      W2K ist übrigens nicht schneller. Merke das hier an meinem Notebook. Läuft unter WXP schneller. Aber wenn es die Software nicht hergibt, dann eben W2K.

  • Am 31. Juli 2007 um 18:41 von Michael

    Naja nicht schlecht aber diese Preise………
    Nettes Betriebssystem,läuft bei mir besser als XP-Professinal.
    Habe mir die Home-Basic geholt,aber Microsoft schneidet sich schon wieder selbst in die Finger bei den Upgrades.Wollte noch mal updaten auf die höhere Version und der Preis hat mich abgeschreckt. Habe 99 Euro bezahlt und nochmal 100 Euro zum Upgraden??? Nein Danke, Eine Vollversion kostet ca.120
    Werd sie mir lieber bei einem Distributor über Ebay besorgen.

  • Am 1. August 2007 um 15:36 von bodenseefeeling

    Neues Vista
    … neuen PC gekauft, Vista bekommen, läuft prima! Keinerlei(!) Probleme, Software konnte auf Vista umgestellt werden – auch DivX-Codec (!!)
    Gruß igelsoft

  • Am 1. August 2007 um 19:01 von paternoster

    MS-Wunschträume <> wer will/braucht Vista?
    Alle (gekauften?) Medien plappern die MS-Wunschträume nach, aber belegbare Verkaufsdaten werden natürlich keine geliefert.
    Ausserdem: wer braucht oder wartete auf Vista? Es gibt keinerlei Grund erneut die Kassen von MS zu füllen für erneut noch breiter getretenes Uraltes.
    Daher zwingt man nach altbekanntem Muster die User zu ihrem Glück: man vergewaltigt sie, indem sie fast nichts anderes kaufen können. MS hat die Hardwarehersteller und Lieferanten weltweit fest im Griff, ggf mit Mafiamethoden. Auch die Medien werden ebenfalls gleichgeschaltet und kritische ggf. mundtot gemacht oder ruiniert.
    Der einzige Unternehmenszweck von MS war von Anfang an Weltherrschaft und Abzocke, d.h. Geldeinsammeln u. Gewinnmaximierung.

  • Am 2. August 2007 um 18:39 von LeoWei

    Waum Vista ?
    Das Problem von Vista ist folgendes. Man braucht mindestens den vierfachen Hauptspeicher, einen sehr schnellen Prozessor und eine gute Grafikkarte um damit genau so schnell arbeiten zu können wie mit XP.

    • Am 6. August 2007 um 15:20 von hdn

      AW: Waum Vista ?
      Sorry, aber das ist einfach Unsinn.
      Ziemlich einfache Grafikkarten reichen aus, nur Onchip Grafiklösungen von Via und Intels GMA 900 sind ungeeignet wenn man Aero nutzen will. Etwas mehr Speicher sollte schon sein, das ist richtig, vor allem wenn man Aero nutzt und die Grafikkarte kein eigenes VideoRAM hat, aber 4x RAM Bedarf ist einfach Unsinn. Und beim Prozessor reicht m.E. um die normalen Anwendungen und die Vista Oberfläche zu nutzen der gleiche Prozessor, den man unter XP auch braucht, nur bei den Hardcore Gamern sieht das wohl anders aus.

  • Am 3. August 2007 um 20:26 von M.Lenke

    Eigentlich sollte man damit arbeiten können….
    Weil einige Kunden unbedingt Vista nutzen wollen, musste ich notgedrungen versuchen, ein Softwarepaket an Vista_Besonderheiten anzupassen. Als das mit extremen Problemen verbunden war, habe ich MS kontaktiert. Die Aussage war eindeutig – besser noch XP nutzen….
    Das sagt wohl alles.

  • Am 4. August 2007 um 16:40 von M. Braun

    Panikmache. Vista ist ok!
    Nun, ein reines Betriebssystem war Windows noch nie. Vista versucht ein absolutes Komplettpaket zu sein und bietet auch viele Funktionen, wo ich nun nicht noch extra Programme suchen und installieren muss (Fotogalerie, Snapshot ….)

    Bei den ganzen Panikmache-Artikeln wollte ich bei meinem neuen PC Vista gleich löschen und XP installieren, woran sich scheinbar alle so feste krallen. Ich hatte auch damals XP kurz nach release und muss sagen – XP war nach Release eine weitaus größere Katastrophe!

    Natürlich braucht Vista auch wieder bessere hardware, aber das brachte JEDE neue Windows-version mit sich. Fin de das nicht schlimm. Man kann die ganzen Ressourcenfresser ja abschaltener das will dann ja doch keiner.

    Ich bin mit Vista (Home Premium) echt zufrieden. Da gibt es noch die meckerer, die immer jammern, dass Spiel XY angeblich nicht läuft. Die Probleme macht meist die (in meinen Augen) überflüssige 64 Bit-Version. Das war bei der 64 Bit-Version von XP aber nicht anders. Außerdem kann man nicht auf der einen Seite nach neuer Sicherheit und neuer Architektur von Windows schreien, aber auf der anderen Seite Abwärtskompatibilität (Was für ein Wort) bis in die Steinzeit fordern.

    Fazit: Mögliche Vista-Kunden sollen sich durch die verschiedenen Berichte nicht verrückt machen lassen.

  • Am 6. August 2007 um 15:07 von hdn

    Herr Neff hat Recht
    Für Unternehmen ist Vista ein guter Schritt nach vorn da sich in Bezug auf Stabilität und Sicherheit vieles getan hat, was man auf den ersten Blick nicht sieht. Dazu kommen verbeserte Möglichkeiten für die zentrale Administration und die sparen in Unternehmen bares Geld. Aber niemand wird in einem Unternehmen die Einführung überstürzen. Und im Privatbereich? Da sind meiner Erfahrung nach XP Rechner fast unverkäuflich und nur Vista Home Basic bieten zu können, disqualifiziert ein System schnell als minderwertig. Dass gerade das einem Hersteller wie Acer nicht unbedingt gefällt, dürfte der wahre Grund für die Kritik aus dieser Richtung sein. Und die Zeiten, in denen jemand nur weil ein neues Betriebssystem auf dem Markt ist, sich sofort einen neuen Rechner kauft, sind einfach vorbei, weil das Verbesserungspotential naturgemäß immer geringer wird. Es würde mich sehr wundern, wenn das bei den vielen OS.X Versionen der letzten Jahre anders gewesen sein sollte.

  • Am 8. August 2007 um 23:38 von venom

    Vista
    Meiner Meinung nach ist Vista das bisher beste Betriebssystem, daß Microsoft herausgebracht hat. Der Sprung – was die Innovationen angeht – ist von XP auf Vista weitaus größer als damals von Win 2000 auf XP. XP war vom Aufbau und Design nur ein aufgebessertes Win 2000. Anscheinend ist es leider so, daß viele User nicht die Fähigkeit besitzen, mit einem neuen Betriebssystem auf Anhieb klarzukommen und die Vorteile zu erkennen. Wie sagt man noch gleich: Das Problem sitzt meistens zwischen Tastatur und Stuhl….

  • Am 16. Oktober 2007 um 21:35 von Hans J. Klink

    Vista Katastrophe
    Ich habe mir gezwungenermaßen einen neuen Laptop kaufen müßen, bei dem Vista vorinstalliert war und ich keine Alternative hatte. Vorher benutzte ich XP. Ich habe täglich neue Probleme, die ich ohnen professionelle Hilfe ( Kosten ) nicht lösen kann.
    Das Vista ist eine Zumutung und man sollte dieses Programm boykottieren, wenn ich nur wüßte wie?

    • Am 26. Oktober 2007 um 17:35 von Traufi

      AW: Vista Katastrophe
      Ich bin schon lange dabei, aber so eine Katastrophe wie Win Vista (evtl. ein bisschen Win ME) ist mir noch nicht untergekommen. (LANGSAM……., unübersichtlich, überfrachtet, Treiberprobleme, Programmprobleme usw… sieht vielleicht nett aus aber…, Finger weg, bloß wie?? Es kann doch nicht wahr sein, dass wir alle mehr oder weniger gezwungen werden, bei einer Neuanschaffung auf Vista umzusteigen. Kann ich mein neues 1800 Euro Sony-Laptop zurückbringen, weil es trotz SUPERPROZESSOREN so langsam ist, wie mein 5 Jahre altes Medion-Laptop und dazu auch noch ständig Probleme macht, die ich seit Jahren nicht mehr hatte und einiges meiner Hardware nicht erkennt und mit einigen Programmen nicht funktioniert und und und..??? Jedes Gerät was man käuflich erwerben kann, das solche Probleme macht, würde doch JEDER SOFORT zurück bringen, oder?

  • Am 28. Oktober 2007 um 4:22 von anne r.

    windows vista ist nicht gut
    ich habe die gleichen Erfahrungen gemacht–habe mir einen Leptop mit
    W.Vista gekauft–die Programme darauf
    waren gut–aber alles andere konnte ich
    nicht mehr verwenden–alle meine Zeichen
    programme waren futsch–kein Spiel ging
    mehr und ich finde auch keine dafür–
    ja,und die aufgespielten Programme von
    W.Vista gingen nur 60 Tage und danach war Sense–Ich hatte gedacht,ich kaufe etwas Gutes,da doch überall dafür geworben wurde–Schade,einfach schade–
    ich bin richtig wütend über meinen Kauf—-anne aus berlin—

  • Am 7. November 2007 um 23:40 von Traufi

    Sensationelle Hilfe von Microsoft bei Vista Problemen!
    Wenn Ihr Probleme mit Eurem Vista habt, zahlt Ihr einfach 90 Tage nach Aktivierung, (Start ist meist 1. Internetkontakt), 72,-EURO pro Mail- oder Telefon- Anfrage und schon wird Euch evtl. geholfen.
    Siehe diesen fast unglaublichen Link… http://support.microsoft.com/oas/default.aspx?ln=de&x=14&y=10&prid=10296&gprid=436922

    ich kann mir Vista bald nicht mehr leisten. Ihr?

    Ist Vista nur für Millionäre oder PC EXPERTEN ?

    Ach, weiss jemand zufällig wie man .mov Videodateien von einem Ordner in den anderen VERSCHIEBT? Ist gerade mein neuestes Problem. Hatte erst ca. 30-40 Probleme. Natürlich habe ich schon alle möglichen Updates installiert…

    • Am 23. Januar 2008 um 17:49 von Martin Piechula

      AW: Sensationelle Hilfe von Microsoft bei Vista Problemen!
      Sie besitzen eine OEM Lizenz. Bei OEM Lizenzen ist der System-Builder der Supporter und nicht Microsoft. Möchten sie von Microsoft Support, müssen sie es kaufen.
      Oder sie kaufen eine Vista-Vollversion. Bei Vollversion haben Sie auch kostelosen Microsoft-Support

      • Am 12. März 2008 um 22:18 von Willi

        AW: AW: Sensationelle Hilfe von Microsoft bei Vista Problemen!
        Ob OEM oder nicht ist bei diesen Extremkosten doch völlig egal. Es ist eine Frechheit, pro Frage 72 Euro zu verlangen, noch dazu bei einem so fehleranfälligen und schwerfälligen Betriebssystem. Könnte sich das ein seriöser Kaufmann leisten, jedem Kunden pro Frage solch einen Betrag abzuknöpfen ? Das möchte ich sehen, wie lange der existiert. Vista macht Fehler, die bei XP schon lange behoben sind. Vista ist extrem langsam trotz Hochleistungsprozessoren. Scheinbar verdient nun MS mit Fehlern besseres Geld, denn die Verkaufszahlen werden schon dadurch frisiert, dass fast jedes neue PC-Modell dem Kunden Vista aufzwingt. Wer würde sich denn solchen Schrott auch freiwillig kaufen ?!?

  • Am 23. Januar 2008 um 17:42 von Martin Piechula

    Vista und Kritik
    Ich sehe sehr viele Menschen die über Microsoft und Vista schimpfen weil sie mit der Software nicht zu Recht kommen. Vista ist ein neues Betriebsystem und der Umgang damit muß gelernt sein. Gebe es keine Unterschiede zu WindowsXP bräuchten wir auch kein neues Betriebsystem. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und möchte sich selten umstellen. Wer von XP auf Vista umsteigt und keine Änderungen erwartet, der wird enttäuscht. Ich möchte auch mal erinnern an die Tage als Windows XP auf den Markt kam… Damals gab noch mehr kritik an XP als heute an Vista, und heute ist XP nich weg zu denken.

  • Am 14. November 2009 um 22:26 von Otto Hoppe

    Vista
    Ich habe mein neues Laptop (ACER 5630Z) mit voristalliertem Vista vor ca 6 Monaten erworben.
    Beruflich bedingt verfüge ich auch über entsprechende Erfahrung von MS DOS über die Folgesysteme bis zu Windows Vista.
    eine solche Abzocke ist mir bisher noch nicht untergekommen.
    Kaum eines der für teures Geld erworbenen Programme ist kompatibel.
    Ein Aufspielen von XP lässt das System nicht zu.
    Das Laptop an sich ist recht Ordentlich, nur in Kombination mit mit Vista wird daraus der letzte Dreck.
    Ich kann nur warnen, Finger weg von Vista.!!!!

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