Zehn Millionen „.de-Domains“ registriert

Denic freut sich über anhaltenden Erfolg der deutschen Adressen

Die Zahl deutscher Domains hat eine weitere Hürde genommen: Seit dem gestrigen Montag sind über zehn Millionen Internet-Adressen mit der Endung „.de“ registriert. Das hat die Domainverwaltungsstelle Denic bekannt gegeben.

Dass die einprägsamen kurzen Internet-Adressen schon seit Jahren vergeben sind, belegt der Name der Rekord-Domain: Unter huettenberger-case-fabrik.de ist ein Fabrikant für Transportkisten aus dem hessischen Ort Linden in der Nähe von Gießen zu finden.

„Die Registrierung der 10-Millionsten „.de“-Domain ist ein großer Erfolg für die Denic und ihre mehr als 250 Mitglieder“, freut sich die Verwaltungsstelle. Die Organisation der Top Level Domain „.de“ als selbstregulierte Initiative der betroffenen Industrie habe sich bewährt, ist sich Vorstandsmitglied Sabine Dolderer sicher.

Das Wachstum der „.de“-Domains ist in den letzten Jahren rasant verlaufen: Zur Gründung der Denic Anfang 1997 waren gerade einmal 50.000 Adressen registriert. Etwas mehr als zwei Jahre später, im April 1999, waren es bereits 500.000. Bis November 2001 verdoppelte sich die Domainzahl im halbjährlichen Rhythmus. In den letzten Jahren hat sich das Wachstum bei etwa einer Million Domains pro Jahr eingependelt, umgerechnet also etwa zwei Stück pro Minute. Mit zehn Millionen Domains ist „.de“ die größte Länderkennung weltweit und die Nummer zwei aller Top Level Domains nach „.com“.

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1 Kommentar zu Zehn Millionen „.de-Domains“ registriert

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  • Am 28. Juni 2006 um 16:10 von Rumblefish

    Schiere Zahl ist uninteressant.
    Wesentlich interessanter wäre, wieviele der jetzt 10 Mio. Domains
    a) in den Händen von Grabbern sind,
    b) nach einem Jahr faktisch zur Karteileiche geworden sind.

    Die meisten Domains werdena us einer Wochenendlaune heraus geboren. Spätestens wenn der Inhaber merkt, daß das Pflegen einer Seite mit Arbeit verbunden ist – und zwar mit permanenter Arbeit – , dann wird die Seite schnell vergessen.
    Und dann hat man mal wieder eine interessante Seite gefunden, liest weiter und stellt gelegentlich fest, daß der Inhalt von Anno Dunnemals ist und längst in den Papierkorb gehört.

    Rumble

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