Hitachi zeigt verbesserte Lesekopftechnologie für Festplatten

Verbesserte Stabilität und Zuverlässigkeit durch neue Metalllegierung

Der japanische Festplattenhersteller Hitachi Global Storage hat einen neu entwickelten Lesekopf vorgestellt, der die Stabilität und Zuverlässigkeit der Festplatte entscheidend erhöhen soll. Kernpunkt der Technologie ist die Verwendung einer neuen Metalllegierung bestehend aus Iridium, Mangan und Chrom (Irmncr). Die neue Kopftechnik funktioniere wie eine leistungsstarke Lesebrille, denn selbst unter mechanisch widrigen Bedingungen und Umwelteinflüssen wie extremen Temperaturschwankungen, Feuchtigkeitseinflüssen und Stoßeinwirkung ist das Lesen der Daten zuverlässig gewährleistet, so der Hersteller.

„Wir haben sehr eng mit unseren Kunden zusammen gearbeitet und den Irmncr-Lesekopf entsprechend den Bedürfnissen entwickelt. Tests sowohl unter Laborbedingungen als auch in der Praxis belegen unseren Erfolg“, so Mohammed Krounbi, Vice-President, Head Engineering, Hitachi GST. Zur Herstellung werden die Elemente Iridium, Mangan und Chrom verwendet und mit Ruthenium bedampft.

Der Irmncr-Lesekopf sei um ein vielfaches widerstandsfähiger als bisherige Platin-Mangan-Köpfe, so Hitachi. Das Chrom gewährleiste einen verbesserten Korrosionsschutz, während die dünne Schicht des Elements Ruthenium den Lesesensor zusätzlich stabilisiere.

Die Festplatte mit der neuen Kopftechnologie bringt auch die Perpendicular Magnetic Recording Technologie (PMR) erstmals in ein Hitachi-Laufwerk. Durch senkrechte Anordnung der Datenbits auf der Festplattenscheibe ermöglicht diese Technologie eine signifikante Steigerungen der Speicherkapazität sowie eine verbesserte Leistung. Die Travelstar 5K160 mit dem Formfaktor 2,5-Zoll richtet sich mit einer Kapazität von 160 Gigabyte und 5.400 Umdrehungen pro Minute an Einsatzbereiche in Notebooks und mobilen PCs. Die Harddisk ist ab Juni 2006 im Handel erhältlich. Die Einführung von PMR in Hitachis 1,8-Zoll-Festplatten ist für das zweite Halbjahr 2006 geplant.

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2 Kommentare zu Hitachi zeigt verbesserte Lesekopftechnologie für Festplatten

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  • Am 17. Mai 2006 um 22:28 von E. Vogt

    RamSan von Texas Memory System besser als Festplatten
    TMS RamSan ist die einzige technische Revolution im Storage-Bereich seit 1995 – “Standard cached RAIDs” werden nur noch als günstige Datenspeicher genutzt.

    •Mit SSDs investieren sie in die Zukunft, denn die HDA-Hardware ist schon nach ca. 18 Mt. schrottreif!
    •Bei SSD gibt es keine DISK Laufwerke mehr, die man öfters ersetzen muss.
    •Im täglichen Leben nutzen wir ja auch SSD-Memorysticks (Apple NANO etc.) und kaum einer trägt noch eine Festplatte mit sich herum.

    Latency times bringen sie nicht weg mit Festplatten!

    Texas Memory Systems entwickelt und produziert Speichersysteme, die ursprünglich für die Amerikanische Rüstungsindustrie hergestellt wurden. 20 Jahre Erfahrung in der Entwicklung von I/O intensiven Storage Systemen und DSPs (digital signal processors) bringen mittlerweile die siebte Generation von SSD-Systemen (solid state disk) hervor. RAM-SAN liefert eine Performance, die vorher kein kommerzielles Storage-Produkt lieferte.

    Eine aus SDRAM-Speicherriegeln aufgebaute "Solid-State-Disk" mit PCI-Schnittstelle dient als schnellerer Ersatz für Festplatten mit rotierenden Magnetscheiben.

    RAMSAN
    Das RamSan ist in der Lage, bis zu 3,200,000+ random I/Os pro Sekunde zu bewältigen. Die Zugriffszeit pro Speicheroperation eines RamSan Systems ist um mehr als 250 mal kürzer als die der zur Zeit schnellsten RAID-Systeme. Die mittlere Zugriffszeit beträgt nur 20 Mikrosekunden.

    Was spricht für RAMSAN
    Hoher Durchsatz bei konkurrierendem Mehrbenutzerzugriff – wann immer viele Nutzer gleichzeitig auf identische Datenbestände zugreifen, sollten alle Daten auf einer SSD gespeichert sein. Dies minimiert I/O-Wartezeiten drastisch und optimiert gleichzeitig die Ausnutzung der Server und des Netzwerks.
    Hohe Anzahl von freien nicht voraus-bestimmbaren Zugriffen auf alle Tabellen der Datenbank – bei manchen Datenbanken ist es nicht möglich, eindeutig häufig verwendete Dateien zu identifizieren. Oft handelt es sich hierbei z.B. um große Index-Server.

    • Am 22. Mai 2006 um 17:21 von hugom

      AW: RamSan von Texas Memory System besser als Festplatten
      Und was kostet der Spaß?
      Die technischen Daten sind ja nicht überwältigend. Alleine der Stromverbrauch von 250 Watt für einen 8 GB Speicher lässt eine Standard-Festplatte wohl noch lange als bessere und umweltfreundlichere Alternative leben….
      http://www.texmemsys.com/files/f000189.pdf

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