Praktische Übersetzungstools: Wortbedeutung mit einem Klick

Das World Wide Web bietet Informationen ohne Grenzen - häufig allerdings in englischer Sprache. Da kommt es vor, dass man das eine oder andere Wort erst nachschlagen muss. Dieses Weekly präsentiert vier komfortable Übersetzungstools.

Langenscheidt ist längst nicht mehr Maß aller Dinge. Mitte 2004 umfasste Lion, ein Online-Service der Technischen Universität München, bereits stolze 400.000 Einträge. Schmökert man gerade in einem E-Buch oder der Liesmich-Datei eines Shareware-Programms, so muss man nicht erst den Browser hochfahren und spezielle Webseiten aufrufen, um technische Begriffe nachzuschlagen. Inzwischen geht es komfortabler.

Die Shareware Lion kann man blitzschnell per Tastenkombination aufrufen. Hat man ein Wort im Browser markiert, so genügt ein weiterer Klick – schon erscheint die Übersetzung. Aber nicht nur das: auch Synonyme, Ableitungen und Redewendungen. Selbst die englische Sprachentwicklung kann man dank Merriam-Webster nachvollziehen.

Lingo4u enthält 220.000 Stichwörter und jeweils 300.000 Verweise auf Deutsch und Englisch. Ein Aussprache-Wörterbuch – bei englischen Begriffen im IPA-Standard – beugt Fehlern vor. Selbst zu sprachlichen Zweifelsfällen gibt es Hinweise.

Mit dem kostenlosen, aber umfassenden Everest Dictionary kann man sich das Tippen sparen. Worte holt es sich aus der Zwischenablage. Seine 37 Wörterbücher decken alle wichtigen westeuropäischen Sprachen ab. Zudem gibt es Spezial-Glossare. Praktisch: eine Aussprache-Hilfe.

Am bekanntesten unter den Begriffsübersetzern ist sicherlich Babylon. In der hier verlinkten Version ist das Viamundo-Set mit Französisch, Italienisch und Spanisch enthalten. Es entstand in Kooperation zwischen Bertelsmann und dem französischen Prestigeverlag Larousse. Investiert man 74.50 Euro Registrierungsgebühr, so erhält man daneben 25 Gratis-Wörterbücher und über 1.600 Anwender-Glossare.

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3 Kommentare zu Praktische Übersetzungstools: Wortbedeutung mit einem Klick

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  • Am 29. Januar 2006 um 21:40 von Thomas Meyer

    everest dictionary
    Dass das deutsche Interface laut zdnet.de etwas holprig übersetzt ist, trifft nicht ganz den Kern. Einer Ünersezungssoftware, die derart schlampig eingedeutscht ist, kann ich nicht wirklich seriöse und korrekte Übersetzungen zutrauen. Lasse dann besser online überetzen oder zahle in paar Euros für Babylon.

    • Am 2. Februar 2006 um 21:50 von Mr. T

      AW: everest dictionary
      Die Bedienung ist nicht wirklich übersetzt. Die haben die Google Übersetzung genommen!

    • Am 12. Februar 2006 um 16:46 von Thomas Meyer

      AW: AW: everest dictionary
      Dadurch wird’s auch nicht besser, jedenfalls nicht, wenn man einigermassen professionelle Ansprüche hat.

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