Sun empfiehlt Open Document Format gegen Unternehmens-Alzheimer

Informationen sollen sich auch in einigen Jahrzehnten noch lesen lassen

Sun Microsystems sieht im Open Document Format eine Möglichkeit, den Zugriff auf Informationen dauerhaft zu ermöglichen. Ohne einen offenen, weit verbreiteten Standard, werden sich Dokumente in einigen Jahrzehnten nicht mehr öffnen lassen, so Chief Open Source Officer Simon Phipps.

Er bezeichnete dieses Phänomen als „Unternehmens-Alzheimer“. „Ich will sicherstellen, dass mein Enkelkind die Quelldokumente lesen kann, wenn es an der Universität Geschichte studiert“, so Phipps.

Auch Microsoft hat auf die Forderungen von Behörden nach einem offenen Dateiformat inzwischen reagiert und das xmlbasierte Office-12-Format bei der Ecma zur Standardisierung eingereicht. Phipps stellt dieser Schritt erwartungsgemäß nicht zufrieden. Man brauche ein Format, das von mehreren Unternehmen genutzt und nicht verändert wird. Office 12 biete darauf keine Antwort.

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3 Kommentare zu Sun empfiehlt Open Document Format gegen Unternehmens-Alzheimer

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  • Am 16. Dezember 2005 um 9:06 von Der Skeptiker

    Das haben wir doch schon alles
    Es nennt sich Adobe-PDF.

    • Am 10. Februar 2006 um 1:35 von Der skeptische Skeptiker

      AW: Das haben wir doch schon alles
      Ja, genau. Das ist ja das heute übliche Verfahren. Autor schreibt Text in Office, exportiert PDF, schickt PDF zum Korrespondenzpartner, der copy&pastet aus PDF, stellt die Formatierungen manuell wieder her, ändert in OpenOffice, exportiert…

      Dann brauchen wir uns ja keine Sorgen u machen.

  • Am 4. März 2006 um 11:09 von Unfassbar

    Wenn man keine Ahnung…
    Da waren ja zwei Fachleute am Werk die mit Ihren Kommentaren unser Leben verbessert haben. Erst Artikel lesen und verstehen dann Kommentar abgeben.

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