Nobelpreis für deutschen Forscher

Die Arbeit des Münchner Physikers Theodor Hänsch zur Laserspektroskopie gilt als wegweisend

Der diesjährige Nobelpreis für Physik geht unter anderem an den Münchner Physikprofessor Theodor W. Hänsch. Der 63-jährige Leiter des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik in Garching im Norden der bayerischen Hauptstadt gilt als Pionier der Laserspektroskopie und ihrer Anwendung in der modernen Physik. Mit Hilfe der Spektroskopie können Forscher beispielsweise Schadstoffe in der Luft messen, aber auch Substanzen untersuchen.

Hänsch hat in der jüngeren Vergangenheit durch mehrere Forschungsarbeiten erhebliches Aufsehen erregt. Anfang des neuen Jahrhunderts war der Atomlaser über viele Wochen das Hauptthema der wissenschaftlichen Berichterstattung auf dem Gebiet der Physik. Davor hatte Hänsch mit seinem Team die Messung von Atomfrequenzen revolutioniert. Grundlage war die direkte Messung von Licht.

Hänsch wird zudem am 29. November in der Frankfurter Paulskirche den erstmals mit 50.000 Euro dotierte Otto-Hahn-Preis für Chemie und Physik entgegen nehmen. Einen weiterführenden Beitrag zum neuen deutschen Nobelpreis finden Sie in ZDNet IT-Business.

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