IBM: Lotus nimmt Microsoft zunehmend ins Visier

Offene Standards sollen Kunden zum Wechsel bewegen

IBMs Lotus-Abteilung, in der die Produkte Notes, Websphere Portal und Workplace zusammengefasst sind, konnte im abgelaufenen Quartal im Jahresvergleich ein Umsatzwachstum von 17 Prozent verweisen. Das Tal der Tränen scheint durchschritten zu sein. Mit offenen Standards soll nun der Konkurrent Microsoft stärker attackiert werden.

Kunden sollen durch offene Standards Vorteile beim Austausch von Daten zwischen unterschiedlichen Applikationen haben. Dadurch wolle man sich von Microsoft unterscheiden. Die Redmonder setzten hauptsächlich auf proprietäre Formate.

„Microsoft unterstützt das Open Document-Format nicht. Aber irgendwann werden offene Standards gewinnen. Da gibt es meiner Ansicht nach keine Zweifel“, so Lotus General Manager Ambuj Goyal.

Analysten zufolge gibt es bei der Portal-basierten Workplace-Initiative aber noch Erklärungsbedarf. So sei im Markt nicht bekannt, welche Produkte darin enthalten sind. Im direkten Konkurrenzkampf mit Microsoft habe IBM die meisten Chancen, die Office-Anwendungen zu ersetzen. Die Ablösung von Windows hingegen werde schwierig.

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1 Kommentar zu IBM: Lotus nimmt Microsoft zunehmend ins Visier

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  • Am 5. August 2005 um 16:24 von Paternoster

    Warum Win-Ablösung schwierig?
    Machen sich da nicht alle vor dem Grossen Bruder M$ in die Hosen?
    Warum soll Win-Ablösung schwierig sein?
    Welche Unternehmungen und welcher Homeuser braucht das Geschwür Windoof wirklich? Mit Spielkonsolen gibt es Homeuser-Alternativen und mit Linux eine professionelle Alternative für Unternehmen und Öffentliche Einrichtungen. Für letztere müsste es soweiso selbstverständlich sein, damit unsere Steuergelder nicht auch noch den gierigen Monopolisten füttern.
    Dass der unprofessionelle M$-Brei die IT-Welt zugrunde richten konnte war schon immer ein Armutszeugnis für alle Manager und IT-Fachleute.

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