Ansturm auf Mobilfunkdienste treibt Telenor-Ergebnis

Umsatz klettert um neun Prozent auf 2,1 Milliarden Euro

Der norwegische Telekomriese Telenor hat im abgelaufenen Quartal vor allem dank eines Ansturms auf seine Mobilfunkdienste Zuwächse bei Umsatz und Ergebnis verzeichnet. Wie der Konzern heute mitteilte, kletterten die Umsätze gegenüber dem Vorjahreszeitraum um neun Prozent auf 16,5 Milliarden Norwegische Kronen (NOK/ 2,07 Milliarden Euro). Der operative Gewinn (EBITDA) stieg leicht auf 5,56 Millionen NOK (697.000 Euro). Die positiven Ergebnisse führte CEO Jon Fredrik Baksaas vor allem auf das „Rekordwachstum bei der Zahl der Mobilfunkverträge“ zurück.

Die Zahl der Mobilfunkverträge kletterte im Telenorkonzern um 3,4 Millionen auf 24,8 Millionen. Rechnet man die Provider hinzu, an denen Telenor nur Minderheitsanteile hält, stieg die Zahl der User um sieben Millionen auf 67,1 Millionen. Darüber hinaus verzeichneten Telenors Mobilfunkaktivitäten durch die Bank weg Zuwächse bei den Marktanteilen oder hielten diese stabil. Erhebliche Verbesserungen habe es etwa beim ukrainischen Provider Kyivstar oder dem dänischen Mobilfunker Sonofon gegeben, sagte Baksaas. Die Kosten im Zusammenhang mit dem Launch eines Mobilfunkservices in Pakistan drückten dagegen auf die Konzern-Marge, die folgerichtig um 2,7 Prozentpunkte auf 33,6 Prozent nachgab.

Im Festnetzbereich schrumpfte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um 2,5 Prozent. Laut Telenor konnte der Breitbandboom die anhaltende Festnetzerosion nur teilweise ausgleichen. Die Zahl der ADSL-User steigerte Telenor auf dem Heimmarkt um 30.000 auf 415.000. Seinen Marktanteil im ADSL-Bereich schätzt der ehemalige Monopolist auf 60 Prozent. Im Festnetzbereich soll der Marktanteil sich sogar auf 67 Prozent belaufen.

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