Rambus scheitert mit Klage gegen Infineon

Aktienkurs bricht nachbörslich um über zehn Prozent ein

Der US-Halbleiterentwickler Rambus ist mit einer Patentklage gegen den deutschen Chipkonzern Infineon in den USA vorerst gescheitert. Ein Bezirksgericht in Richmond im US-Bundesstaat Virginia habe die Klage in allen Punkten abgewiesen, teilten beide Unternehmen mit.

Rambus-Anwalt John Danforth sagte in einer Stellungnahme, er glaube, dass die US-Firma gute Argumente für eine Berufung habe. Der Kurs der Rambus Aktie brach nach Bekanntwerden der Entscheidung nachbörslich um mehr als zehn Prozent ein.

Rambus mit Sitz in Palo Alto in Kalifornien zieht seit Jahren mit Klagen wegen Patentrechtsverletzungen gegen namhafte Chiproduzenten vor Gericht um Schadenersatzzahlungen in Milliardenhöhe durchzusetzen. Es beschuldigt die Unternehmen, seine Patente beim Bau von Standard-Speicherbausteinen verletzt zu haben.

Ein Infineon Sprecher sagte, Rambus habe Fehler beim Umgang mit Dokumenten und der Vorlage von Beweisen gemacht und das Gericht damit veranlasst, die Klage noch vor einer Anhörung abzuweisen. Rambus-Anwalt Danforth erklärte, das Unternehmen warte nun auf die Chance, im Berufungsverfahren gehört zu werden.

Themenseiten: Business

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Rambus scheitert mit Klage gegen Infineon

Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *