Qualifizierte Arbeitskräfte werden Mangelware

"Größter Engpass aller Zeiten" für 2010 erwartet

Der Wind of Change bläst der IT-Branche neuerlich um die Ohren: Der weltweite Arbeitsmarkt steuere auf den größten Mangel an qualifizierten Arbeitskräften aller Zeiten zu. Diese Prognose machte Jeff Taylor, Gründer des Karriere-Portals Monster, auf der jährlichen Monster User Conference, einer Veranstaltung für die deutschen Kunden des Unternehmens, in Eltville, Rheingau.

Taylor erwartet diesen Arbeitskräftemangel für das Jahr 2010. Er nennt drei Hauptursachen: Die Konjunktur wird wieder anziehen und damit der Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften steigen, geburtenstarke Jahrgänge erreichen das Rentenalter während deutlich weniger junge Arbeitskräfte nachkommen und die Verweildauer an einem Arbeitsplatz nimmt deutlich ab.

“Um dem kommenden Arbeitskräftemangel frühzeitig entgegen zu wirken, können Unternehmen bereits jetzt drei Dinge tun“, empfahl Taylor. “Die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter ernster nehmen, um sie zu halten, Internet-Technologie nutzen, um offene Stellen schnell und kostengünstig mit qualifizierten Arbeitskräften zu besetzen und frühzeitig den Kontakt zu den Talenten von morgen suchen.“

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3 Kommentare zu Qualifizierte Arbeitskräfte werden Mangelware

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  • Am 28. September 2004 um 21:12 von Thorsten

    2010 irgendetwas sagt mir diese Zahl
    2010 Oh ha so lange kann und will ich net mehr warten momentan gibt es so viel nachfrage da werden Mitarbeiter nach der Nase ausgesucht.
    ich bin seit 04.03 Arbeitslos und im Vertriebsinnendienst oder Account Management gibt es leider zu wenig. Für die Tel. Zentrale bekommt man nur Absagen "TEUFELSKREIS"
    Dann diese Harzt IV Geschichte da wird auch solch eine Hiobsbotschaft keinen mehr Motivieren.

  • Am 29. September 2004 um 1:01 von Realist

    Prognosen für den Müll
    Momentan wird eingespart bis es schmerzt. Stellen werden abgebaut, Ausbildungen nicht mehr genehmigt und Bewerber, die nicht 200% alle Anforderungen genügen, werden keinerlei Bewährungschancen gewährt.

    Die "Anfänger" von heute sind die Profis von morgen, aber wer kein Hochschulstudium und mehrere Zertifizierungen vorweisen kann, hat heute keine Chance, einen Job in der Branche zu ergattern. Folglich fehlen dem Bewerber zukünftig auch die (praktischen) Berufserfahrungen.

    Das Managment sollte erkennen, das Leute nicht nur nach "den Papieren", sondern auch nach ihrem Engagement-Potenzial gehalten, beschäftigt und gefördert werden sollten, egal ob Einsteiger oder Quereinsteiger. Nur so bekommen die Firmen Personal, das wandlungsfähig u. leistungsbereit ist.

    Aber den heutigen Managern hat man wohl nicht beigebracht, dass man gutes Personal am besten selbst ausbildet.

    Aber weitsichtige Ziele kann man wohl auch nicht von Leuten erwarten, die im 5-Jahres-Manager-Vertrags-Ryhtmus sich von einem Millionengehalt zum nächsten hangeln und dabei noch selbstgefällig glauben, sie würden ihren Job wirklich gut erledigen.

    • Am 29. September 2004 um 10:03 von bazille

      AW: Prognosen für den Müll
      …falsch besetzt sind viele Positionen auch mit(meist BWL-)Uniabgängern, die ohne jegliche Berufserfahrung in Positionen kommen, die für die Bewertung der Erfahrung Einzustellender zuständig sind und nur gelernt haben, daß das beste Sparpotential für Betriebe Entlassungen sind. Und was man auch lernt an der Uni ist, daß man ab 40 nicht mehr leistungsfähig ist und unter 30 billiger ist, weil man weniger verdient, da keine Berufserfahrung (Ausnahme diejenigen BWler selber).

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