Mainframe-Pionier Bob Evans stirbt im Alter von 77 Jahren

Unter seiner Führung wurde das IBM System/360 entwickelt

Bob Evans, einer der Väter moderner Mainframes, ist im Alter von 77 Jahren in seinem Haus in San Francisco an Herzversagen gestorben. Dies teilte sein Sohn Robert mit.

In den Sechzigern leitete Evans bei IBM das Team, das den Mainframe „System/360“ entwickelt hat. Der Rechner konnte mehrere Anwendungen gleichzeitig ausführen und gilt als erster Vertreter einer Gerätegeneration, die nicht mehr speziell für einzelne Kunden entwickelt wurde. Die zugrunde liegende Architektur wird heute noch immer eingesetzt.

IBM investierte fünf Milliarden Dollar in das Projekt. Der Jahresumsatz des Unternehmens betrug zu dieser Zeit 3,2 Milliarden. Evans kam mit einem Bachelor im Bereich Elektrotechnik 1951 als junger Ingenieur zu IBM, als er das Unternehmen 33 Jahre später verlassen hat, war er Direktor der Bereiche Entwicklung, Programmierung und Technologie. Für seine Arbeit am System/360 wurde er unter anderem 1985 vom damaligen US-Präsident Ronald Reagan mit der „National Medal of Technology“ ausgezeichnet.

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