Anleger verklagen Red Hat wegen rückwirkend geänderter Bilanzierungsregeln

Ergebnisse des Unternehmens in den Jahren 2002, 2003 und 2004 fallen teilweise deutlich anders aus

Die Ankündigung von Linux-Distributor Red Hat, seine Bilanzierung der Einnahmen aus Abo-basierter Software zu ändern (ZDNet berichtete), könnte dem Unternehmen noch gehörigen Ärger bereiten. Da sich dadurch auch die Ergebnisse der Geschäftsjahre 2002, 2003 und 2004 ändern, haben auf Wunsch von Investoren insgesamt neun Kanzleien Klagen gegen das Unternehmen eingereicht.

Die Änderung der Bilanzierungsregeln hat beispielsweise zur Folge, dass der Gewinn pro Aktie im Fiskaljahr 2004 von acht auf sieben Cent fällt. In einigen Quartalen sind nach den neuen Regeln Verluste anstatt Gewinne angefallen. Nach der Bekanntgabe der Änderungen stürzte die Aktie am Dienstag um 23 Prozent ab.

Mindestens drei der Klagen werfen dem Unternehmen die Verletzung der Wertpapiergesetzte aus dem Jahr 1934 vor. Red Hat-Sprecherin Leigh Day sagte, das Unternehmen sei wie bei jeder anderen Klage darauf vorbereitet, sich zu verteidigen. Ansonsten machte sie keine weiteren Angaben.

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