Cisco liefert VoIP-Equipment an Boeing

Flugzeughersteller erwartet geringere Kosten bei Wartung und Administration

Der Flugzeughersteller Boeing hat Cisco Systems damit beauftragt, das derzeit eingesetzte Telefonnetz des Unternehmens gegen eine VoIP-basierte Lösung auszutauschen. Eine entsprechende Vereinbarung wollen beide Unternehmen heute bekannt geben. Für Cisco handelt es sich dabei um einen der größten Aufträge in diesem Bereich.

Die Umsetzung des gesamten Projekts soll nach Angaben von Cisco fünf bis sieben Jahre dauern. Boeing hat rund 150.000 Mitarbeiter in 48 US-Bundesstaaten und 70 Ländern.

Durch die Konsolidierung seiner bislang separaten Sprach und Datennetze verspricht sich der Flugzeughersteller Kosteneinsparungen in Millionenhöhe in den Bereichen Wartung und Administration. Zudem sollen die Kosten für einen späteren Ausbau des Netzes geringer ausfallen.

Weder Cisco noch Boeing wollten sich über die Auftragssumme äußern. Auch über die an der Ausschreibung beteiligten Unternehmen wurde nichts bekannt. Das derzeit eingesetzte Telefonnetz ist ein über Jahre hinweg gewachsenes Sammelsurium verschiedener Systeme von Avaya, Lucent Technologies und Nortel Networks.

Ciscos Geschäft mit VoIP-Equipment scheint sich derweil gut zu entwickeln. Im August 2002 gab das Unternehmen bekannt, eine Million IP-Telefone ausgeliefert zu haben. Um diese Marke zu knacken, habe man dreieinhalb Jahre gebraucht. Die Zweimillionengrenze konnte dann ein Jahr später, im August 2003, überschritten werden. Im April dieses Jahres meldete das Unternehmen drei Millionen verkaufte Geräte.

Themenseiten: Business, Cisco, Telekommunikation

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