Suche nach T-Com-Chef geht weiter

Sanierer sind schwer zu finden

Die Suche nach einem neuen Chef der Telekom-Festnetzsparte T-Com gestaltet sich offenbar schwierig. Nach Informationen der „Wirtschaftswoche“ will Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke die Suche bis zur nächsten Aufsichtsratssitzung Mitte Juli abschließen.

Laut einem führenden Telekom-Manager „muss der neue Spitzenmann ein Sanierer sein und die Festnetzsparte auf Effizenz trimmen“. Genau diese Fähigkeiten sind offenbar rar gesät. Ausgewiesene Spezialisten wie etwa Philips-Vorstand Gottfried Dutiné haben den von Ricke beauftragten Headhuntern bereits abgesagt. Dem einzigen internen Kandidaten, T-Online-Chef Thomas Holtrop, halten Insider „fehlende Sanierungserfahrung“ vor.

Der Aufsichtsratschef Klaus Zumwinkel soll in den kommenden Wochen Gespräche mit potenziellen Kandidaten für den – nach Vorstandschef Ricke – wichtigsten Telekom-Posten führen. Ricke und Zumwinkel suchen einen Topmanager, der sich nicht nur im Privatkundengeschäft auskennt, sondern auch gute Kontakte in die Politik und zur Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post hat.

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