Telix: Neuer Vorstoß für Rückwärtssuche

Auskunft will "in wenigen Wochen" zu Telefonnummern den jeweiligen Namen und Adressen nennen

Was vor Jahren untersagt wurde und derzeit nur mittels illegaler Software möglich ist, soll bald schon wieder gang und gäbe sein – darauf hofft zumindest der Auskunfts-Spezialist Telix: Er will so bald wie möglich die sogenannte „Inverssuche“ wieder anbieten. Dabei recht die Angabe einer Telefonnummer, um den dazugehörigen Namen samt Adresse herauszufinden.

„Sobald die Bundesregierung grünes Licht für die sogenannte Inverssuche gibt, geht es los. Wir sind technisch bestens vorbereitet,“, so der Telix-Vorstand Kristian Pazdersky. Die Inverssuche sei in vielen europäischen Ländern bereits seit Jahren erlaubt und erfreue sich wachsender Beliebtheit, argumentiert das Unternehmen.

„In Deutschland wird die neue Form der Auskunft voraussichtlich in den nächsten zwei bis drei Wochen erlaubt werden“, gibt sich die Firma siegesgewiss. Telix möchte dann als erste deutsche Auskunft die Möglichkeit der Inverssuche anbieten. Der Kunde solle für 69 Cent innerhalb von wenigen Sekunden erfahren, wem eine bestimmte Telefonnummer gehört. Die Software kommt vom Telko-Experten Varetis.

Wer als Telefonkunde wenig von solchen Vorstößen hält, kann sich prophylaktisch direkt bei der Telekom aus dem öffentlichen Telefonbuch austragen lassen. Nähere Infos liefert der Rosa-Riese auf seiner Site.

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