Push-to-Talk für Lateinamerika

User können Walkie-Talkie-Funktion in Argentinien, Brasilien und Peru nutzen

Der US-Mobilfunkprovider Nextel will sein Walkie-Talkie-Service nun auch auf Kanada und Lateinamerika ausweiten. Wie das Unternehmen mitteilte, sollen seine US-Kunden künftig per schneller „Push to Talk“-Verbindung in diese Länder telefonieren können. Das Service richtet sich vor allem an Geschäftsleute, die auf die schnelle Mobilfunkverbindung setzen ohne die bei herkömmlichen Handys übliche Verzögerung durch den Wählvorgang in Kauf nehmen zu müssen.

Nextel-Kunden werden sich in Zukunft per Knopfdruck direkt mit Kunden der kanadischen Telus und der lateinamerikanischen NII Holding, einer Nextel-Tochter, verbinden können. Die NII Holding ist als Provider in Brasilien, Argentinien, Peru und Mexiko tätig. Auch mexikanische Kunden sollen bis zum Ende des laufenden Quartals in den Genuss des Push-to-Talk-Services kommen.

Nextel gilt als Pionier auf dem Gebiet und war jahrelang der einzige Provider, der sowohl Walkie-Talkie als auch herkömmliche Mobiltelefonie angeboten hat. Bei ihrer Expansion auf den lateinamerikanischen Markt treffen die US-Amerikaner auf America Movil, den größten Mobilfunkprovider in dem Gebiet, der mit Push-to-Talk in Mexiko ebenfalls in diesem Jahr starten will. Darüber hinaus will das Unternehmen das Service auch auf die anderen sechs lateinamerikanischen Länder, in denen es tätig ist, ausdehnen.

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