Jeder vierte IT-Job wandert ins Ausland

Bis zu 25 Prozent der Stellen sollen in Schwellenländer verlagert werden

Bis zu 25 Prozent der traditionellen IT-Jobs in den Industrieländern werden bis zum Jahr 2010 der Auslagerungswelle zum Opfer fallen und in Schwellenländer verlagert werden. Diese Zahlen präsentierte das Marktforschungsinstitut Gartner auf einem Meeting in Barcelona. Demnach wird Outsourcing noch stärker wachsen als bisher angenommen.

In Westeuropa soll der Outsourcing-Markt im laufenden Jahr mit 3,1 Prozent schneller wachsen als der gesamte IT-Servicemarkt, berichtet die in Österreich erscheinende Computerwelt.

Bis zum Jahr 2007 soll das durchschnittliche jährliche Wachstum bereits acht Prozent betragen. Dagegen wird der europäische IT-Service-Markt laut Einschätzung der Marktforscher im laufenden Jahr stagnieren.

Als dankbarste Unternehmensbereiche für Outsourcing gelten laut Gartner Lohnabrechnung und Buchhaltung. Auch das zentrale Netzwerk-Management biete sich an. Als den bezüglich Outsourcing am meisten entwickelten Markt in Westeuropa sehen die Marktforscher Großbritannien an. Das Vereinigte Königreich werde dieses Jahr einen Anteil von 35 Prozent am gesamten Outsourcing-Markt in Europa erreichen. Dahinter liegen die deutschsprachigen Länder Deutschland, Österreich und die Schweiz mit 22,8 Prozent, gefolgt von Frankreich mit 12,8 Prozent.

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