Telko-Satellit verfehlt Umlaufbahn

Künstlicher Erdtrabant soll aber unter Kontrolle sein

Der größte jemals für zivile Zwecke hergestellte Satellit Astra K1 hat nach seinem Weltraum-Start seine Umlaufbahn verfehlt. Der vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan gestartete Satellit habe seine angestrebte Position in 36.000 Kilometern Entfernung von der Erde wegen „einer Anomalie“ bei einer der Zündungen nicht erreicht, teilte das US-russische Konsortium International Launch Services (ILS) mit.

Das Gerät sei auf einer niedrigeren Umlaufbahn jedoch „unter Kontrolle“, betonte der Hersteller Alcatel Space. Das Unternehmen wolle nun eine „Strategie“ dafür erarbeiten, was mit Astra K1 weiterhin geschehen solle. Zuvor hatte die russische Nachrichtenagentur Itar-Tass den Telekommunkations-Satelliten unter Berufung auf Verantwortliche des Weltraumflughafens für verloren erklärt.

Die Trägerrakete Proton mit Astra K1 war um 04.04 Uhr Ortszeit (00.04 Uhr MEZ) gestartet. Über den Satelliten mit einer Spannbreite von 37 Metern sollten im Auftrag des Satellitenbetreibers SES Global in ganz Europa Fernsehprogramme und Multimedia-Inhalte empfangen werden können.

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