Intel-Chef: „Halbleitermarkt wird sich Anfang 2003 erholen“

Die Lage im Kommunikations-Segment soll sich angeblich Ende 2003 oder Anfang 2004 erst wieder bessern

Der Chef des weltgrößten Halbleiterunternehmens Intel (Börse Frankfurt: INL), Craig Barrett, rechnet damit, dass sich der Halbleitermarkt Anfang kommenden Jahres wieder erholt. Er gehe jedoch davon aus, dass die schwierige Lage im Kommunikationsgeschäft bis vielleicht Ende 2003 oder Anfang 2004 anhalten werde, so der Intel-CEO auf einer Technologie Konferenz im spanischen Seville.

„Es wird länger im TK-Sektor dauern die Probleme abzubauen, als im Computer-Bereich“, fügte er hinzu. Barrett äußerte sich zudem beunruhigt über den starken Rückgang an Risikokapitalgeber am Finanzmarkt, der zusammen mit den fallenden Kursen der Aktien-Märkte eingesetzt habe.

Auch die die Semiconductor Industry Association (SIA) ist Barretts Ansicht, dass sich die Halbleiter-Industrie langsam wieder auf dem Weg der Besserung befindet. So brachte der weltweite Chip-Absatz im August wieder solide Gewinne ein. Der Verband wertet die Zahlen als Zeichen dafür, dass sich die Industrie langsam wieder im Aufwärtstrend bewegt.

Den Angaben nach stiegen die weltweiten Chip-Absatzzahlen im August im Vergleich zum Vorjahresmonat um 14 Prozent an. Im Gegensatz zum Vormonat sei ein Anstieg von rund zwei Prozent zu merken, so die SIA. Laut dem Verband lagen die weltweiten Halbleiterumsätze im August bei 11,9 Milliarden Dollar. Vor zwölf Monaten betrug der Absatz dagegen 10,5 Milliarden Dollar und im Juli des Jahres 11,7 Milliarden Dollar.

Kontakt: Intel, Tel.: 089/9914303 (günstigsten Tarif anzeigen)

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