Lentin/Yaha-Virus ist ein Kind des Kriegs

Im Kaschmir -Konflikt zwischen Pakistan und Indien mischen auch Hacker mit

Das Gerücht kursierte schon länger, nun wurde es durch Experten des Antiviren-Experten Sophos bestätigt: Der Internet-Wurm „Lentin.G“ beziehungsweise „Yaha“ wurde in Indien geschrieben, um mittels einer Denial of Service-Attacke gegen die pakistanische Regierung vorzugehen. Der Wurm hat die Website der pakistanischen Regierung angegriffen und indische Hacker und Virenautoren dazu aufgefordert, sich gegen Pakistan zu verbünden.

Die Datei übermittelt laut Sophos folgende Botschaft:

„INDian sNakes pResents yAha.E
INDian hACkers, Vxers cOme & wORk wiTH uS & fUCk tHE
GFORCE-pAK shites bY sNAkeeYes,cobra“

„Der Yaha Wurm ist ein weiteres Beispiel dafür, wie Viren dazu benutzt werden, politische Botschaften zu verbreiten“, erklärt Graham Cluley, Senior Technology Consultant bei Sophos. „Was wie eine harmlose Nachricht zu Freundschaft oder Liebe aussieht, entpuppt sich als Aufruf für Cyberkriminelle pakistanische Ziele anzugreifen.“

Zu den politisch motivierten Viren zählten angeblich auch der Injustice-Wurm, auch bekannt als VBS/Staple-A. Dieser verbreitete nach Unternehmensangaben pro-palästinensische Botschaften und überschwemmte viele E-Mail-Adressen der israelischen Regierung. Ein anderes Beispiel sei der Mawanella-Virus (auch bekannt unter VBS/VBSWG-Z) gewesen, der die Spannungen zwischen Moslems und Buddhisten auf Sri Lanka unterstrichen habe.

Kontakt: Sophos, Tel.: 06136/91193 (günstigsten Tarif anzeigen)

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