Heim-User sind Lieblinge der Hacker

Umfrage von Symantec zeigt Gefahr durch automatisierte Angriffsstrukturen

Symantec (Börse Frankfurt: SYM) hat eine Umfrage zur Online-Sicherheit von deutschen Privat-Usern durchführen lassen. Das Ergebnis: Vor allem automatisierte Angriffsszenarien wie Attacken durch den Trojaner Subseven sind eine Gefahr für Heimanwender. 550 Teilnehmer haben für die Umfrage innerhalb eines Monats rund 400 gültige Fragebögen eingesandt. 130 von ihnen erhielten eine Gratisversion von Norton Internet Security und sandten nach vier Wochen ihre anonymisierten Logdateien ein.

Laut Symantec schätzten die Teilnehmer der Studie die Gefahr aus dem Internet realistisch ein. 55 Prozent nannten eine mögliche Gefährdung entweder gegeben, relevant oder kritisch. 30 Prozent fürchteten, ihre Daten könnten bei einem Angriff kompromittiert werden.

Wunsch und Wirklichkeit scheinen aber nicht immer übereinzustimmen. So zeigte sich bei der Auswertung der anonymen Logfiles eine flächendeckende Gefährdung durch Trojaner und weitere automatisierte Schadfunktionen. Besonders die als Subseven, Hackatack und Netbus bekannten Schädlinge versuchten, Hintertüren in den Testrechnern anzubringen. Symantec berichtet auch von gezielten Angriffen, die von den Logfiles mitprotokolliert wurden. Die Attacken erfolgten unabhängig von Web-Inhalten und Internet-Dienstleistern.

Kontakt:
Symantec, Tel.: 02102/74530 (günstigsten Tarif anzeigen)

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3 Kommentare zu Heim-User sind Lieblinge der Hacker

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  • Am 19. Oktober 2001 um 15:19 von Sub-0

    Dummes Gewäsch!
    1. Trojaner == Bewohner von Troja ;-)

    2. Trojan Horses != Hacking

    P.S: Symantec sux !!!

  • Am 19. Oktober 2001 um 15:22 von Claus

    Hacker? Wohl eher HackerKids!
    Wenn ich mich nicht sehr stark Irre, verstösst es gegen die Hacker-Ethik einen privaten PC zu hacken, da dadurch eine einzelne private Person zu schaden kommt.

    Diese Hacks bzw. Hackversuche sind wohl eher das Werk von zuzückgebliebenen Kids die im Internet net IP-Sniffer oder Port-Scanner gefunden haben und "cool" sein wollen wenn sie in einen _PRIVATEN_ PC einsteigen und Files löschen (-> ein Hacker nicht, er veröffentlicht die Daten!)

    Man sollte hier schon Unterscheiden zwischen Hacker und HackerKids. Der Hacker ist icht böse, der macht nur auf sicherheitslücken aufmerksam usw.

    cya

    Claus

  • Am 20. Oktober 2001 um 0:15 von Matthias Zwerschke

    Ist doch völlig Wurst
    ob Hacker oder Hackerkids, da gibts eine ziemlich verschwommene Trennlinie und die Hackermoral ist in den 80 Jahren stecken geblieben. Heute gehts nur noch darum wer den größten Hack gemacht hat, völlig egal wer oder was dabei geschädigt wird. Für richtige Attacken braucht man Wirtscomputer und die bekommt man halt vom Privatanwender eher als von einem hinter einem von ehemaligen Freaks gepflegten Firewall sitzenden Unternehmen.

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