Sony meldet Gewinnwarnung

Nettogewinn-Schätzung musste um knapp 90 Prozent von 90 auf 10 Milliarden Yen (92 Millionen Euro) reduziert werden / Konjunktur und Terror-Attacke soll schuld sein

Sony (Börse Frankfurt: SON1) hat eine Gewinnwarnung veröffentlicht. Aufgrund einer abgeschwächten Konjunktur musste der japanische Elektronikriese für das laufende Geschäftsjahr seine Nettogewinn-Schätzung um knapp 90 Prozent von 90 auf 10 Milliarden Yen (92 Millionen Euro) reduzieren. Laut der Meldung wird der Umsatz des Unternehmens nur 69 Milliarden Euro erreichen. Ursprünglich hatte der Konzern 70 Milliarden Euro als Ziel angepeilt.

Die veränderten Zahlen begründete die Konzernleitung mit den nachlassenden Verkaufszahlen in den Segmenten Computer, PC-Zubehör und Halbleiter. Die Produktion sei daher zurückgefahren worden. Außerdem gab Sony, wie viele andere Unternehmen auch, den Terror-Attacken in den USA eine Teilschuld an dieser Geschäftsentwicklung.

Für Umstrukturierungsmaßnahmen kündigte der Konzern im laufenden Geschäftsjahr Aufwendungen in Höhe von 275 Millionen Euro an. Damit beläuft sich die Gesamtsumme auf 460 Millionen Euro. Wie diese Maßnahmen jedoch im Detail aussehen, gab die Konzernführung nicht bekannt.

Kontakt:
Sony, Tel.: 0221/59660 (günstigsten Tarif anzeigen)

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