Kartellbehörde rügt Sony

Unterhaltungskonzern hatte mit der Playstation 2 gegen die japanischen Gesetze verstoßen

Die japanische Kartellbehörde hat entschieden, dass Sony (Börse Frankfurt: SON1) gegen die Handelsgesetze verstoßen hat. Nach Ansicht der Ermittler hat der Konzern Druck auf die Händler ausgeübt, die Spiele für die Playstation 2 zu festgesetzten Preisen über bestimmte Channels zu verkaufen.

Sony Computer Entertainment soll die ungehinderte Verbreitung der Titel auch durch die Anweisung an Großhändler unterbunden haben, ihre Waren ausschließlich an Wiederverkäufer abzusetzen. Diese wiederum durften die Spiele nur an Endverbraucher abgeben, sagte die Fair Trade Commission am Donnerstag in einer Stellungnahme. Das Unternehmen wurde aufgefordert, diese Praxis sofort einzustellen.

Sony zeigte sich einsichtig: „Wir respektieren die Haltung der FTC und werden dafür sorgen, dass die Vorgaben hinsichtlich Preisangaben für Hard- und Software für die Playstation befolgt werden“, hieß es in einer Stellungnahme.

Sony hat erst kürzlich seine Preise in Japan drastisch gesenkt, nachdem die Konkurrenten Microsoft (Börse Frankfurt: MSF) und Nintendo jeweils eigene Produkte angekündigt haben. Sowohl die X-Box als auch der Gamecube sollen Ende des Jahres auf den Markt kommen. Im vergangenen Jahr wurden 17040 Software-Titel für die PS one und PS2 veröffentlicht. Nach Ansicht von Experten dürfte deren Anzahl in diesem Jahr ähnlich hoch liegen.

Kontakt:
Sony Computer Entertainment Deutschland, Tel.: 06102/4330 (günstigsten Tarif anzeigen)

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