Whitman: Ebay Deutschland fast profitabel

Geschäftsführerin des Online-Auktionshauses reflektiert über die Ernüchterung nach dem E-Commerce-Hype

Die Chefin von Ebay (Börse Frankfurt: EBY), Meg Whitman sieht in dem Geschäftskonzept Online-Auktionshaus plus Partnershops mit Festpreisen ein erfolgsträchtiges Businessmodell für die Zukunft. Das erklärte die Managerin in einem Interview mit dem Magazin „Der Spiegel“.

Ebay rüttelte die momentan wenig erfolgsverwöhnte Internet-Branche vergangene Woche durch die Meldung von 24,6 Millionen Dollar Gewinn im zweiten Finanzquartal auf (ZDNet berichtete). Nach Angaben von Whitman stehe Deutschland als „wichtigster und erfolgreichster Markt außerhalb der USA“ kurz davor, Profit abzuwerfen.

Dabei widerlegte sie das Vorurteil, die Deutschen seien eher „virtuelle Schaufensterbummler“. Hierzulande werden eher Güter wie Wein verkauft, sagte Whitman gegenüber dem Spiegel. In den USA dagegen zählen auch Jeeps und ausgefallene Autos zu beliebten Handelsobjekten.

Zu den Wirtschaftsmodellen von Konkurrenzunternehmen wie Amazon (Börse Frankfurt: AMZ) und Yahoo (Börse Frankfurt: YHO) äußerte sie sich vorsichtig: „Amazon muss hart arbeiten, um die Kosten in den Griff zu bekommen. Ich glaube, sie werden es schaffen, ich weiß nur nicht, wann.“ Gefragt, ob Yahoo ein Übernahmekandidat sei, äußerte sich Whitman dem Blatt gegenüber diplomatisch: „Ich bin sicher, in zwei Jahren sind sie noch auf dem Markt, wenn auch nicht mehr so stark wie früher.“

Kontakt:
Ebay, Tel.: 030/6959730 (günstigsten Tarif anzeigen)

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