Bitkom kritisiert neue Richtlinie zum Elektroschrott

Forderungen lassen sich angeblich nicht schnell verwirklichen / Fristen seien immer weiter verkürzt worden

Hannover – Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) hat die vor wenigen Tagen verabschiedete Richtlinie zum Elektroschrott grundsätzlich begrüßt, aber auch Kritik an einzelnen Punkten geübt. Das Europäische Parlament hatte das Papier vergangene Woche abschließend diskutiert.

Nach Ansicht des Bitkom lassen sich die Forderungen der Politiker nicht in den vorgesehenen Zeiträumen verwirklichen. Kritisch sieht der Verband auch die Frage der Umsetzungs- und Übergangszeiten. Mit zunehmender Diskussion des Richtlinienentwurfs seien die Fristen immer weiter verkürzt worden. Inzwischen werde eine Übergangszeit von 30 Monaten diskutiert. Damit sei die „Schmerzgrenze der Bitkom-Mitglieder überschritten“, lässt der Verband verlauten.

Außerdem müsse den Herstellern und Händlern eine Deckelung eingeräumt werden. In einem Jahr sollten sie nur so viele Geräte zurücknehmen müssen, wie sie im gleichen Zeitraum an Neugeräten auf den Markt gebracht haben. Vom Bitkom zitierte Schätzungen gehen davon aus, dass europaweit jährlich etwa 2,2 Millionen PCs, fast drei Millionen Faxgeräte und Anrufbeantworter sowie 6,5 Millionen Telefone und Handys in den Müll wandern.

Über neue Produkte und Technologien informiert das CeBIT-Messejournal von ZDNet.

Kontakt: Bitkom, Tel.: 030/275760

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