Italienische Lovebug-Variante eingedämmt

Studie: Viele User würden eine Mail mit verdächtiger Betreffzeile noch immer öffnen

Eine italienische Version des Lovebug-Wurms namens „Cartolina“ ist nach ersten beunruhigenden Berichten offensichtlich eingedämmt worden, bevor weltweit Schaden entstehen konnte. Hersteller von Antiviren-Software in ganz Europa hatten Mitte der Woche berichtet, die Variante habe zehn Großunternehmen in Deutschland, Frankreich und Italien getroffen. Sophos sprach von einem betroffenen Kunden, F-Secure erwähnte „eine Handvoll“ und Symantec berichtete, keiner seiner Kunden sei infiziert worden. Allerdings sind die Virenwächter weiterhin wachsam: „Es ist diese Subart, die sich superschnell verbreitet“, so der F-Secure Produkt-Consultant Paul Brettle. Weil der Wurm in italienischer Sprache verfasst ist, geht er aber von einem geringen Risiko aus.

Cartolina verbreitet sich (ZDNet berichtete) über ein „Cartolina.vbs“-Anhängsel an eine „C’é una carolina per te“-betitelte E-Mail („Hier eine Postkarte für Dich). Der Virus ändert die Startseite im Internet Explorer auf die italienische Musiksite „vije.it“ und versendet sich selbst an alle E-Mail-Adressen im Outlook-Mail-Programm.

Eine aktuelle Studie der Antivirus-Firma Messagelab besagt, dass die meisten Empfänger einer Mail mit einer verdächtigen Betreffzeile diese noch immer öffnen würden.

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