Virenwarnungen in der Kritik

Kaspersky Lab wird angegriffen und fühlt sich geschmeichelt

Nach bekannt werden von Plänen für eine Filiale in den USA stehen die russischen Anti-Virenspezialisten vom Kapersky Lab in der Kritik von Konkurrenten. Sie werfen dem Moskauer Unternehmen vor, es betreibe eher Panikmache denn Virenschutz.

Die Kritik hatte sich an jüngsten Berichten über den in freier Wildbahn nicht gesichteten „W2K.Stream“-Virus festgemacht (ZDNet berichtete). Diverse amerikanische Anbieter sprachen von einer „Virenhysterie“, die von den Russen geschürt werden würde.

Kapersky-Manager Den Zenkin bezeichnete die Vorwürfe als Versuch, einen europäischen Wettbewerber „zu ersticken“: „Wir verstehen die Position der Großen der Branche – sie sehen uns als ernsthafte Konkurrenz. (…) Es scheint klar zu sein, dass sie uns auf diese Weise abwürgen und damit einen jungen europäischen Anbieter von Anti-Virensoftware neutralisieren wollen. Fast fühlen wir uns geschmeichelt, dass wir ihre Aufmerksamkeit in diesem Maße erregt haben.“

Nach Ansicht von Zenkin ist es besser, einmal zu oft als einmal zu wenig zu warnen – was am besten am Fallbeispiel des Loveletter-Virus beobachtet werden konnte. Mit dem Tool AVP – das ständig per selbständiger Downloads aktualisiert werde – warne Kapersky nicht nur, sondern biete gleichzeitig zur Meldung aktiven Schutz gegen Infektionen.

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