Musiklabel fordert 450 Millionen Dollar von MP3.com

Universal: "Schadenersatz soll weh tun"

Die Seagram-Tochter Universal Music Group hat Richter Jed Rakoff dazu aufgefordert, MP3.com zu einem Schadenersatz in Höhe von 450 Millionen Dollar zu verurteilen. Dies decke die Verluste durch den Missbrauch von Musikrechten durch die Site. „Die Summe soll weh tun“, erklärte Universal-Anwalt Hadrian Katz. „Keinesfalls sollte die Entschädigung als Fußnote in der Unternehmensgeschichte abgehakt werden können“.

Der Prozess gegen MP3.com war in der vergangenen Woche gestartet (ZDNet berichtete). Richter Rakoff hatte bereits im April geurteilt, dass das in San Diego beheimatete MP3.com im Falle von 80.000 Album-Titeln gegen den Kopier- und Urheberrechtsschutz verstoßen hat. Der aktuelle Prozess dient der Festlegung des Strafmaßes gegen MP3.com.

MP3.com war es im Vorfeld gelungen, mit allen Plattenfirmen außer Universal eine außergerichtliche Einigung zu erreichen (ZDNet berichtete). Wissenswertes rund um das MP3-Format bietet ein MP3-Special von ZDNet.

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