Corel trudelt weiter

Wann geht die Linux-Strategie auf?

Corel gab für sein erstes Quartal des laufenden Geschäftsjahres ein Minus von 19 Cent pro Aktie bekannt und enttäuschte damit alle Anleger, die auf ein Aufgehen der Linux-Strategie des Unternehmens gehofft hatten.

Insgesamt hat die kanadische Firma in den ersten drei Monaten einen Verlust von 12.4 Millionen Dollar bei einem Umsatz von 44,1 Millionen Dollar eingefahren. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte die Firma ein Minus von 14,6 Millionen Dollar bei Einnahmen in Höhe von 40,3 Millionen Dollar verbucht.

Doch die erst vor wenigen Monaten eingeschlagene Strategie, sich von der Grafiksoftware- zur Linux-Company zu wandeln, soll beibehalten werden: „Wir fahren mit der Untersuchung unserer Ausgabenstruktur fort, während wir uns auf Wachstumsmärkte wie den von Linux konzentrieren?, erklärte der Finanz-Vizechef Mitch Desrocher.

Beobachter sehen nun die geplante Fusion mit Inprise gefährdet: Seit der Unterschrift unter den Zusammenlegungsvertrag ist die Corel-Aktie etwa um ein Drittel gesunken.

Die deutsche Version von Corel Linux liegt unter 194.106.141.198/… zum Download bereit.

Grundlagen und alles Wissenswerte zum Ein- und Umstieg vermittelt das große ZDNet-Special zum Thema Linux, das ständig aktualisiert wird.

Experten beantworten darin technische Fragen jeder Art und helfen mit Ratschlägen zu Installation und Betrieb weiter. Sowohl Einsteiger als auch versierte Linux-Nutzer haben im ZDNet-Linux-Diskussionsforum Gelegenheit zum Informationsaustausch mit Gleichgesinnten.

Kontakt:
Corel, Tel.: 0130/815074

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