IBM bringt neue Win2000-Server

Mit X-Architektur und Chipkill

IBM (Börse Frankfurt: IBM) hat zwei neue Netfinity-Vier-Wege-Server speziell für den Einsatz unter Windows 2000 vorgestellt. Sie verfügen neben vier Prozessoren über redundante Stromversorgung, Chipkill-Arbeitsspeicher und Active PCI-Technologie zur Minimierung der Ausfallzeiten bei Wartungsarbeiten. IBMs Chipkill-Technik „mit Multibit-Fehlerkorrektur“ soll beim Ausfall der Speicherbausteine das System in seinen Ursprungszustand wiederherstellen.

Der Netfinity 7600 verfügt über vier Pentium III Xeon-Chips mit 550 MHz und bis zu zwei MByte L2-Cache sowie bis zu 16 GByte Chipkill-Arbeitspeicher. Vier Active-PCI-Steckplätze sowie ein Serveraid 3HB-Adapter bieten Platz für die Verbindungen zum Netzwerk oder zu den externen Datenspeichern. Redundante Stromzufuhr, drei im laufenden Betrieb austauschbare Netzteile und zwei redundante „Hot Swap“-Kühlsysteme sollen für zusätzliche Sicherheit gegen Stromschwankungen oder Überhitzung des Servers sorgen.

Im Netfinity 7100 arbeiten vier 550 MHz Xeons mit bis zu einem MByte L2-Cache sowie bis zu 16 GByte Arbeitsspeicher, der optional auch mit Chipkill-Speicherbausteinen bestückt werden kann. Sechs PCI-Steckplätze sorgen für die Verbindung zum Netzwerk und den externen Komponenten. Für die Integration ins unternehmensweite Systemmanagement sorgt die Software Netfinity Director.

Sowohl der 7600 als auch der Netfinity 7100 nutzen erstmals die IBM-eigene „X-Architektur“. „Diese Architektur ist der Schutzschirm für die neusten Features, die sie in die Systeme eingebaut haben“, erklärte der Analyst Jim Garden von Technology Business Research. Die X-Architektur besteht aus einem Prozessor, der das komplette System auf seine Funktionsfähigkeit überprüft, sowie einen Messpegel, der den Stromhaushalt regelt.

Der Netfinity 7600 kostet ab 9943 Dollar, der 7100 ab 6993 Dollar. Sie sind ab April zu haben.

Kontakt:
IBM, Tel.: 01803/313233

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